Der anstehende Abschluss der Bauarbeiten markiert einen wichtigen und sichtbaren Meilenstein. Das Unternehmen hat einen Millionenbetrag in das Werk in der Zweibrücker Innenstadt gesteckt. Für die Mitarbeiter ein Zeichen, dass Tadano an den Standort glaubt und ihn nicht weiter beschneiden will. Nach dem Verkauf des zweiten Zweibrücker Werks auf dem Flughafengelände und dem damit verbundenen Abbau von gut 200 Arbeitsplätzen, war das Verhältnis zwischen Unternehmensführung und Mitarbeitern gelinde gesagt angespannt. Nun scheint sich die Lage zu stabilisieren.
Millioneninvestition in Stammwerk Zweibrücken
Tadano hat nach eigenen Angaben mehrere Millionen Euro in das Zweibrücker Stammwerk investiert. Obwohl das Unternehmen keine konkreten Zahlen nennt, sind die Fortschritte auf dem Gelände deutlich sichtbar. So ist eine neue Reparaturwerkstatt bereits in Betrieb. Hier werden Aufträge aus aller Welt bearbeitet, was die Bedeutung des Standorts unterstreicht. Darüber hinaus steht die Fertigstellung einer neuen Lackierhalle kurz bevor. Diese soll, laut Unternehmenssprecherin, in Kürze ihren Betrieb aufnehmen.
Neue Einfahrt soll Logistik verbessern
Ein weiteres sichtbares Zeichen der Modernisierung des Standorts ist eine neue Einfahrt auf das Werksgelände. Die soll Anfang April ihre Tore öffnen und den Lieferverkehr sowie die interne Logistik erheblich erleichtern. Damit reagiert Tadano auf die gestiegenen Anforderungen an Effizienz und Flexibilität im Betrieb.
Stabilität nach Stellenabbau und Werksverkauf
Aktuell beschäftigt Tadano in Zweibrücken rund 1.000 Mitarbeitende. Nach den schwierigen Jahren, die auch von einem harten Arbeitskampf geprägt waren, wurden betriebsbedingte Kündigungen bis zum Jahr 2028 ausgeschlossen. Mit den umfangreichen Investitionen und Modernisierungen setzt Tadano nach eigenen Angaben ein klares Zeichen für den Standort Zweibrücken.