Diese Frage sorgt in der Stadt und im Kreis Kusel für Gesprächsstoff. Es gibt zwar wage Pläne, die Kaserne auf dem Windhof wieder als Bundeswehrkaserne zu nutzen, eine konkrete Zusage fehlt den Verantwortlichen vor Ort aber. Lokale Politiker und Landrat Johannes Huber (CDU) haben sich deshalb nun in einem Brief direkt an Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) gewandt. Ihr Ziel: Klare Antworten und ein Gespräch über die Pläne für die Kaserne.
Politiker fordern klare Ansage zur Nutzung der Kaserne in Kusel
Zuletzt war auf dem Windhof eine Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete, die AfA Kusel, untergebracht. Jetzt steht das Gelände leer – und die Frage nach der künftigen Nutzung wird immer drängender. Für die Verfasser des Briefes ist die Rückkehr der Bundeswehr die beste Lösung. Sie halten die Kaserne für ideal geeignet, um wieder als Standort für Soldatinnen und Soldaten genutzt zu werden.
Regionale Wirtschaft würde von Rückkehr der Bundeswehr profitieren
Die Politiker betonen, dass es wichtig sei, das Gelände möglichst voll auszulasten. Im Idealfall könnte die Bundeswehr bis zu 1.000 Soldaten nach Kusel bringen – ein wichtiger Impuls für die Region. So könnten auf dem Gelände beispielsweise auch zivile Arbeitsplätze entstehen. Außerdem würden die Soldaten Geld in der Region ausgeben und ihre Familien auch Wohnungen außerhalb der Kaserne benötigen.
Noch keine offizielle Bestätigung für Bundeswehr-Rückkehr
Obwohl vieles darauf hindeutet, dass die Bundeswehr tatsächlich zurückkehren könnte, fehlt bisher die offizielle Bestätigung. Genau diese Klarheit fordern die Politiker. Sie möchten außerdem in Gesprächen klären, wie die Kaserne künftig genutzt wird und welche Pläne es konkret gibt.