Eigentlich war für Ende September geplant, dass die Mittelfelder der neuen Brücke eingehoben werden sollten, teilt das Tiefbauamt Koblenz mit. Diese Arbeiten werden sich voraussichtlich um vier Wochen verzögern. Denn die beiden je 500 Tonnen schweren Großbauteile können zurzeit nicht vom Mannheimer Hafen, wo sie vormontiert werden, nach Koblenz gebracht werden.
Grund dafür ist nach Angaben der Stadt, dass der Wasserstand des Rheins weiterhin so niedrig ist, dass die nötige Fahrrinnentiefe für die Transportschiffe nicht sichergestellt ist. Daher sei der Baufortschritt auch vom Wasserstand abhängig. Eine Alternative zu diesem Transportweg gebe es nicht, so das Tiefbauamt.
Extreme Pegelstände sorgen immer wieder für Verzögerungen
Ob sich durch die Verzögerung die Gesamtbauzeit erneut verlängert, kann die Stadt nach eigenen Angaben zurzeit noch nicht sagen. Es ist nicht das erste Mal, dass der Rheinpegel die Arbeiten an der Brücke verzögert: 2024 kamen sie wegen Hochwassers in Stocken, 2025 ebenfalls wegen Niedrigwassers.