Wegen Schnee und Glätte sind am Freitagmorgen (9. Januar) im Taunus und im Westerwald teils Busse ausgefallen oder verspätet gefahren. Auf der Seite des zuständigen Verkehrsverbundes Rhein-Mosel (VRM) meldete unter anderem das Busunternehmen Jung Bus GmbH, dass die Straßen rund um Katzenelnbogen im Rhein-Lahn-Kreis voller gefrierendem Schnee-Matsch waren. Bis etwa 9 Uhr fuhren Busse deshalb nur eingeschränkt.
Vor allem kleinere Ortschaften konnten teils nicht angefahren werden, sagte ein Mitarbeiter des Unternehmens. Inzwischen laufe der Busverkehr ohne Probleme. Für den Mittag und die Rückfahrten nach der Schule rechne man nicht mit größeren Einschränkungen.
Minus 15 Grad im Westerwald Sturmtief "Elli": Unfälle auf schneeglatten Straßen
Sturmtief "Elli" hat am Samstag auch Rheinland-Pfalz mit Schnee und Glatteis gestreift. Es kam zu Unfällen.
Busverkehr im Taunus und Westerwald am Morgen eingeschränkt
Auch beim Omnibusunternehmen Martin Becker fahren die Busse wieder weitestgehend ohne Einschränkungen, heißt es von dem Unternehmen. Die DB Regio Bus Nord-Ost meldete am frühen Freitagmorgen, dass es aufgrund von starkem Schneefall und Glätte zu Einschränkungen im Busverkehr im Bereich Hahnstätten und auf den höheren Lagen kommen könne.
Auch im Westerwald, unter anderem rund um Montabaur und Waldbreitbach, meldeten Busunternehmen am Freitagmorgen, dass sich ihre Linien verspäten oder ausfallen können. Seit dem Vormittag läuft der Busverkehr wieder überwiegend normal.
Bereits am Donnerstag (8. Januar) war es aufgrund des Winterwetters im Busverkehr zu Einschränkungen gekommen.
Aktuelle Infos zum Busverkehr online abrufen
Über mögliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr können sich Eltern, Schülerinnen und Schüler und auch Pendler auf der Internetseite des Verkehrsverbunds Rhein-Mosel informieren. Dort werden aktuelle Extremwetter-Meldungen verschiedener Verkehrsbetriebe gebündelt veröffentlicht.
Probleme auf den Höhen im Norden von Rheinland-Pfalz
"Problematisch sind vor allem die Höhenlagen in Eifel, Hunsrück, Westerwald und Taunus", sagt der Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Mosel, Stephan Pauly. Insbesondere auf Nebenstraßen und in kleinen Orten könnten die Straßenmeistereien teilweise kapazitätsbedingt immer erst später am Morgen streuen.
Schulen blicken überwiegend gelassen auf die ersten Schultage
Viele Schulen im Norden von Rheinland-Pfalz hatten entspannt auf die Wetterverhältnisse zum Schulstart geblickt. Von Schulen auf dem Maifeld und im Westerwald hieß es etwa, sie rechneten nicht mit größeren Einschränkungen. Bei Busausfällen seien Eltern vorbereitet. Es gebe oft Fahrgemeinschaften. Teils müssten Kinder aber auch zuhause bleiben, wenn keine Busse fahren.
Das Private Gymnasium Marienstatt im Westerwald hat bis einschließlich Freitag (9. Januar) Fernunterricht angeordnet. Aufgrund der abgelegenen Lage sei es bei Schnee und Glätte schwierig die Schule sicher zu erreichen, erklärte Schulleiter Andreas Wiemann-Stuckenhoff. Auch der Schulelternbeirat befürworte diese Möglichkeit.