Im Wandergebiet Trifels sind mehr als 20 Wanderer von Hornissen attackiert und gestochen worden. Das teilte die Polizei Annweiler in einer Pressemitteilung mit.
Laut Polizei kamen Wanderer zum Teil wegen allergischer Reaktionen in ein Krankenhaus. Wie die Polizei am Dienstag auf Nachfrage mitteilte, rückte drei Mal ein Krankenwagen an, um Menschen mit Atemnot- und Kreislaufproblemen ins Krankenhaus zu bringen.
Ein Wanderer wurde durch die allergische Reaktion ohnmächtig, teilte die Polizei mit. Ihn trugen Höhenretter der Feuerwehr mit einer Traghilfe ein steiles Waldstück hinunter.
Zunächst gingen Polizei und Feuerwehr davon aus, dass es sich bei den Hornissen um Asiatische Hornissen handelt. Das Forstamt hat dem SWR nun aber bestätigt: Es handelt sich um die europäische Hornissenart "Vespa Crabo". Mehr dazu hier:
Mehr als 20 Wanderer gestochen Warum die Hornissen in Annweiler so aggressiv sind
Hornissen hatten in Annweiler am Wochenende etwa 20 Wanderer attackiert. Der Wanderweg um das Hornissennest bleibt vorerst gesperrt.
Forstamt sperrt Gebiet ab
Von der Polizei in Annweiler hieß es zunächst, man habe mehrere Nester an den Parkplätzen Windhof und Aumühle ausgemacht. Später meldete das Forstamt Annweiler: Es handelt sich um ein Nest im Wald. Mehr dazu hier:
Das Forstamt hat den Wanderweg um das Nest im Umkreis von 100 Metern abgesperrt.