Fridays For Future wollte vor der Landtagswahl möglichst viele Menschen bewegen, für den Klimaschutz auf die Straße zu gehen. Der Protest sollte zeigen, dass Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zusammen gehören.
"Wir wollen eine Politik, die schützt, entlastet und unsere Zukunft ernst nimmt", erklärte Merle Remmers, die Sprecherin von Fridays for Future Rheinland-Pfalz.
Klimastreik soll Druck auf Politiker machen
Man wolle Druck auf die zukünftige Landesregierung machen, um zu zeigen, dass viele Menschen eine soziale und konsequente Klimapolitik erwarten würden.
Der Klimastreik begann um 16 Uhr am Konrad Adenauer Ufer in Mainz. Dort startete eine Kundgebung mit mehreren Hundert Teilnehmenden. Der Klimastreik wurde von Gruppen aus Mainz, Landau und Bingen mitorganisiert.
Protestzug durch die Mainzer Innenstadt
Nach der Kundgebung liefen die Demonstrierenden auf einer Strecke von dreieinhalb Kilometern durch die Mainzer Innenstadt. Der Protestzug von Fridays For Future ging über die Kaiserstraße und die Große Bleiche.
Nach Angaben der Stadt Mainz kam es dadurch zu Verkehrsbehinderungen. Die Demonstration endete dann wieder am Konrad Adenauer Ufer in Mainz. Dort gab es zum Abschluss noch einmal eine Kundgebung.