Der Maifeiertag und erst recht der Samstag waren sonnig und warm. Die Höchstwerte erreichten bis zu 28 Grad. Am Samstagabend zogen von Westen Wolken auf, die Regen bringen können. Einzelne Gewitter mit Starkregen und Hagel seien nicht ausgeschlossen, so der Deutsche Wetterdienst (DWD). Auch in der Nacht sind Schauer möglich. Die Temperaturen sinken auf bis zu 9 Grad.
Am Sonntag geht es dann teils wechselnd und stark bewölkt weiter. Örtlich kann es regnen, Gewitter und Starkregen seien aber eher unwahrscheinlich, so der DWD. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 21 und 24 Grad, in Eifel und Hunsrück nur maximal 19 Grad.
Trüber Start in die neue Woche
Mit trübem Wetter beginnt auch die neue Woche. In der Nacht auf Montag fallen die Temperaturen auf bis zu 9 Grad. Regenschauer lassen in den Nachtstunden dann langsam nach. Der Montag zeigt sich weiter wechselnd bis stark bewölkt. Immer wieder gibt es Schauer. Gewitter mit Starkregen und teils länger andauernder Regen seien nicht auszuschließen, heißt es vom DWD. Die Höchstwerte liegen zwischen 18 und 22 Grad.
260 Sonnenstunden im April
Der April war ungewöhnlich sonnig und mild in Rheinland-Pfalz - das Bundesland war laut Deutschem Wetterdienst (DWD) das Zweitwärmste gewesen. Höhere Werte gab es im April bundesweit nur noch im Saarland. Die durchschnittliche Temperatur habe bei 10,5 Grad gelegen, so der DWD.
Auch bei der Sonne landete Rheinland-Pfalz im Vergleich der Bundesländer auf dem zweiten Platz. Im Schnitt schien sie fast neun Stunden täglich: So kamen dem Wetterdienst zufolge in dem Monat "außergewöhnliche 260 Sonnenstunden" zusammen. In puncto Niederschlag konnte der April nicht viele Punkte sammeln. Es fielen rund 20 Liter pro Quadratmeter den Angaben zufolge.
Wetter allerdings zu trocken
Wetterexperten warnen: Insgesamt ist es aktuell zu trocken, die Waldbrandgefahr steigt an. Gefährdet ist vor allem die Vorder- und Südpfalz, weil die Böden dort sandiger sind als beispielsweise im nördlichen Rheinland-Pfalz. Dadurch versickern die Niederschläge schneller und die Böden trocknen eher aus.