Die umgangssprachlich als "Vogelgrippe" bezeichnete Geflügelpest breitet sich in Rheinland-Pfalz weiter aus. Wie das Landesuntersuchungsamt in Koblenz mitteilt, wurde das Virus vom Typ H5N1 bei weiteren toten Wildvögeln nachgewiesen.
Landesweite Fälle von Vogelgrippe
Nachdem bereits in der vergangenen Woche bei einem toten Kranich im Rhein-Hunsrück-Kreis das hochansteckende Virus als Todesursache bestätigt worden war, gibt es jetzt zwei weitere Fälle: Betroffen sind ein Kranich aus dem Rhein-Lahn Kreis sowie eine Kanadagans im Rhein-Pfalz-Kreis.
Das Landesuntersuchungsamt meldet außerdem zahlreiche weitere Verdachtsfälle, unter anderem auch in einem Hausgänsebestand im Kreis Südliche Weinstraße. Hier fehlt allerdings noch die Bestätigung durch das Friedrich Löffler-Institut, dass es sich wirklich um die besonders ansteckende Variante des Virus handelt.
Tipp: Tote Vögel dem Veterinäramt melden
Wer derzeit draußen unterwegs ist und tote Vögel findet, sollte unbedingt Abstand zu ihnen halten und den Fund an das zuständige Veterinäramt melden.