In einer halsbrecherischen Aktion wird Geld für die streikenden Bergarbeiter organisiert. Als dieser Coup vom anarchistischen Komitee als "individuelle Wiederaneignung" verurteilt wird, machen die Revoltierenden auf eigene Rechnung weiter.
Auf sich selbst geworfen und in der Spirale von Illegalität und Kriminalität gefangen, trägt der Boden ihrer verzweifelten Gemeinschaft nicht. Der Held, ein Desperado, hat ein Leben voller Fehlschläge und Frustrationen hinter sich und keine Perspektive.
Seine Träume und Fantasien von Liebe sind kurze Illusionen. Einen Ausweg scheint nur "das Böse" zu bieten.
Von Léo Malet
Aus dem Französischen von Sarah Baumfelder und Thomas Mittelstädt
Mit: Oliver Stokowski, Jens Wawrczeck, Chajim S. Koenigshofen, Martina Gedeck u. a.
Musik: Henrik Albrecht
Hörspielbearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann
SWR 2002