Das Opfer: eine Braut. Der Tatort: eine Betonvorstadt von Paris. Der Täter: Billy-ze-Kick, Held einer Gute-Nacht-Geschichte, die der Polizist Chapeau seiner siebenjährigen Tochter Julie-Berthe erzählt. Aber wie kann die Fantasiefigur plötzlich zu realem Leben erwachen?
Der Polizist muss sich beeilen, den Mörder zu finden, denn die nächste Tat ist schon geplant. Alle Fäden laufen bei Julie-Berthe zusammen. Verdächtig sind ihre Freunde: der schizophrene Hippo, die Nachbarin Peggy sowie der alte, krebskranke Alcide, der sich entscheidet, aus dem Leben zu gehen. Aber vorher will er noch abrechnen.
Nach Jean Vautrin
Aus dem Französischen von Christiane Kayser
Mit: Matthias Ponnier, Mila Huster, Hanno Meyer, Angelika Bartsch u. a.
Hörspielbearbeitung: Uta-Maria Heim
Regie: Eberhard Klasse
SDR/ DLR 1995
Jean Vautrin, alias Jean Herman, 1933 in Pagny sur Moselle in Lothringen geboren. Er arbeitete zunächst als Regisseur (unter anderem mit Rossellini und Minelli), schrieb dann literarische Krimis und Romane. Für Billy-ze-Kick erhielt er 1980 den höchsten französischen Krimipreis, den Prix Mystere de la critique. Für seine literarische Arbeit erhielt Jean Vautrin den Prix Goncourt 1989.