Eine Jugend in den 1970er Jahren am östlichen Rand der BRD. Das Hörspiel ist die Fortsetzung der poetischen Autofiktion des 1960 geborenen Dichters, Dramatikers, Filme- und Hörspielmachers Werner Fritsch, eine Coming of Age Geschichte, die in barocker Sprachmacht eine katholische Kindheit und Jugend in der oberpfälzischen Einöde beschwört. Zwischen Religion, Kunst, Leben, Tod, erwachenden Leidenschaften, nicht nur fürs Theater, familiärer Geborgenheit und schulischer Strenge. Die erste Rock-LP, von Deep Purple, lässt die Grundfesten der Familie erzittern. Werner Fritsch erzählt ebenso schonungslos wie liebevoll – auch von den letzten Dingen.
Von Werner Fritsch
Mit: Sylvester Groth, Angela Winkler, Werner Fritsch, Werner Waas, Martin Engler u. a.
Komposition: Werner Cee
Regie: Werner Fritsch
SWR 2026 – Premiere
Werner Fritsch zählt zu den erfolgreichen wie zugleich unkonventionellen Künstlern der deutschen Gegenwartsliteratur. Geboren 1960 im oberpfälzischen Waldsassen, lebt und arbeitet er in Berlin. Er schreibt Romane, Theaterstücke und nicht zuletzt Hörspiele, für die er vielfach ausgezeichnet wurde, so mit dem Kriegsblindenpreis oder dem "Hörspiel des Jahres" der Akademie der Darstellenden Künste. Von den vom SWR produzierten Hörspielen sei "Enigma Emma Göring" hervorgehoben, mit der großen Schauspielerin Irm Hermann in der Hauptrolle. Aber auch als ein der Poesie verpflichteter Filmemacher hat er sich mit dem Großprojekt "Faust Sonnengesang" einen Namen gemacht.
Unterstützt wurde Werner Fritsch bei der Textentstehung von "Mixing Memory & Desire" durch den Deutschen Literaturfond e. V.
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