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Ukraine

Sie interessieren sich für die Ukraine und wollen die Menschen, ihre Kultur und Geschichte verstehen? Hier finden Sie Sendungen über die Kosaken, den Schriftsteller Nikolai Gogol und das schwierige Verhältnis der Ukraine zu Russland.

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Internationaler Strafgerichtshof Verschleppte ukrainische Kinder – Wie Putins Kriegsverbrechen aufgeklärt werden

Rund 20.000 Kinder haben die russischen Besatzer aus der Ukraine entführt. Ein massives Kriegsverbrechen, für das Juristen und NGOs Beweise sammeln.

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40 Jahre Reaktorkatastrophe Tschernobyl – Die Folgen für Menschen und Tiere in der Sperrzone

Die Sperrzone hat sich zum ökologischen Biotop mit wilden Pferden und Kühen entwickelt. Soldaten schützen das Gebiet vor den Russen, Forscher sammeln Daten zur Strahlenbelastung. 

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Vierter Jahrestag Ukraine-Krieg Die Zukunft der Ukraine – Schwieriger Wiederaufbau bei anhaltenden Angriffen

Wohnhäuser, Heiz- und Energiekraftwerke – Russland bombardiert die zivile Infrastruktur in der Ukraine. Für den Wiederaufbau fehlen dem Staat Ressourcen und Personal.

Das Wissen SWR Kultur

Ukraine-Krieg Russisch besetzte Gebiete in der Ukraine – Folgen für die Bevölkerung

Etwa 20 Prozent der Ukraine sind russisch besetzt. Bei den Verhandlungen um ein Kriegsende spielen die Gebiete eine zentrale Rolle. Für die Menschen ist die Situation schwierig.

Das Wissen SWR Kultur

Nationalismus Rechtsextreme Bewegungen in der Ukraine – Was ist dran an Putins Nazi-Vorwurf?

Zwar verehren viele Ukrainer mit Stephan Bandera einen verstorbenen Nazi-Kollaborateur, Faschisten und Antisemiten. Dennoch sind die meisten weit davon entfernt, Faschisten und Antisemiten zu sein. Von Martin Durm (SWR April 2024) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/rechtsextreme-ukraine | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: daswissen@swr.de | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@DasWissen

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Russland Wie Putin Politik durch Kriege macht – Tschetschenien, Syrien, Ukraine

Tschetschenien, Georgien, Syrien – der Krieg gegen die Ukraine ist einer von vielen unter Putin. Der Kreml will die Sowjetunion rehabilitieren und nutzt dazu alte KGB-Methoden. Von Thomas Franke (SWR 2023) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/putin-kriege | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: daswissen@swr.de | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@DasWissen

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Ukraine-Krieg Warum Russlands Bevölkerung Putin unterstützt

Auch nach mehr als zwei Jahren und trotz großer Verluste befürwortet die Mehrheit in Russland den Krieg gegen die Ukraine. Der Rückhalt für den Kreml und Putin hat historische Gründe. Von Julia Smilga (SWR Februar 2024) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/bevoelkerung-putin | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: daswissen@swr.de | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@DasWissen

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Medien Propagandaschlacht – Inszenierungen des Ukraine-Krieges

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine ist auch ein Krieg in den Medien. Russland wirbt im Inland für diesen Krieg und streut Desinformationen in alle Richtungen.

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Reportage Der Ukraine-Krieg und die Deutschen – Zwischen Schlachtfeld und Friedensdemos

Mehr diplomatische Bemühungen wünscht sich die Hälfte aller Deutschen, um den Ukraine-Krieg zu beenden. Hunderttausende haben das „Manifest für den Frieden“ unterschrieben, fordern Verhandlungen, Kompromissen. Die Ukrainer sehen das anders. Nur mehr Munition, bessere Waffen können Putin stoppen. Martin Durm (SWR 2023) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/ukraine-deutschland | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: daswissen@swr.de | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@DasWissen

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Politik Russland und die Ukraine – Geschichte eines Krieges

Für Putin ist die Ukraine ein sowjetisches Konstrukt, den Einmarsch begründet er historisch. Der Konflikt um die ukrainische Unabhängigkeit reicht bis ins Mittelalter zurück. Von Pascal Siggelkow und David Beck (SWR 2022/2023) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/russland-ukraine | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: daswissen@swr.de | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@DasWissen

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Literatur Ukrainische Autoren und der Krieg – Schreiben im Ausnahmezustand

Das Internet ist im Krieg auch zum Medium für aktuelle Literatur geworden. Über Social Media dichten geflüchtete Autorinnen zusammen mit Kollegen in der Ukraine.

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19. bis 25.8.1991 Putsch gegen Gorbatschow – Sowjetunion in Auflösung

19. bis 25.8.1991 | Gorbatschow will die Sowjetunion zusammenhalten, aber den nicht-russischen Republiken mehr Eigenständigkeit erlauben. Es kommt zum Putsch.

5.12.1994 Russland garantiert Souveränität der Ukraine – ist aber gegen NATO-Osterweiterung

5.12.1994 | Nach dem Ende der Sowjetunion sortiert sich Osteuropa neu. Dabei gibt es große Themen zu klären: Das eine sind Atomwaffen. Die Ukraine, Belarus und Kasachstan besitzen welche – noch aus der Zeit, als sie zur Sowjetunion gehörten. Die Ukraine ist Anfang der 1990er Jahre faktisch die drittgrößte Atommacht der Welt. So viele Atomstaaten – das halten viele für gefährlich. Deshalb kommt es zu einem Abkommen: Die drei Ex-Sowjetrepubliken verzichten auf Atomwaffen, unterzeichnen also den Atomwaffensperrvertrag. Im Gegenzug verpflichten sich die anderen Vertragsstaaten, vor allem die USA und Russland, die Souveränität dieser drei Länder zu achten. Dieses Abkommen läuft im Völkerrecht unter dem Namen „Budapester Memorandum“ – denn es wurde auf dem Treffen der damaligen KSZE (Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, heute: OSZE) im Dezember 1994 vereinbart.
In der Berichterstattung spielt es damals allerdings kaum eine Rolle, denn andere Themen beherrschen die Konferenz sind strittiger: Da ist zum einen der Jugoslawienkrieg, der nur wenige hundert Kilometer von Budapest entfernt, zum anderen die von den USA beabsichtigte NATO-Osterweiterung. US-Präsident Bill Clinton wirbt in Budapest dafür, Helmut Kohl unterstützt ihn. Russlands Präsident Boris Jelzin ist dagegen. Er befürchtet, so erklärt er 5. Dezember in Budapest, dass die Nato-Osterweiterung die Demokratie in Russland gefährde. Reporter ist ARD-Korrespondent Michael Herde.

9. bis 16.8.1999 Putin wird Ministerpräsident – "Russland ist eine Großmacht"

9. bis 16.8.1999 | 1999 ist Russlands Präsident Boris Jelzin schon auf dem absteigenden Ast. Wirtschaftlich ist das Land in einer schweren Krise. Jelzins Amtsführung gilt als zunehmend fahrig, hemdsärmlig und von Alkoholismus geprägt. Ende der 1990er-Jahre hebt er als Präsident eine Handvoll Ministerpräsidenten ins Amt, um sie teilweise nach nur wenigen Monaten wieder zu entlassen. Im August 1999 dagegen holt er einen, der bleiben und ihn ein knappes halbes Jahr später als Präsident beerben wird: Wladimir Putin. Am 9. August 1999 gibt Jelzin diesen Personalvorschlag bekannt.
SWR1 Thema heute greift das Ereignis in einer Hintergrundsendung auf.
Eine Woche später, am 16. August 1999, stimmt auch das russische Parlament, die Duma, dem Personalvorschlag zu. Putin wird Ministerpräsident. Schon damals spricht er von Russland als Großmacht und dass sich das Land seiner Einflusszonen nicht schämen solle.
Am 31. Dezember 1999 erklärt Boris Jelzin seinen Rücktritt und übergibt die Amtsgeschäfte an Wladimir Putin, der damit zunächst kommissarisch Präsident ist. In den vorgezogenen Wahlen im März 2000 bekommt er 52 Prozent der Stimmen. Am 7. Mai 2000 wird aus der kommissarischen Präsidentschaft die reguläre.

18.3.2014 Putin erklärt nach Annexion: "Die Krim gehört zu Russland"

18.3.2014 | Jahrzehntelang gehörte die Krim zur Ukraine – was für Moskau kein Problem war, solange es die Sowjetunion gab. Und auch danach nicht, solange in Kiew moskautreue Regierungen saßen, die die russische Kontrolle über den Militärhafen Sewastopol nicht gefährden.
Konflikte zwischen der Krim und der Zentralregierung in Kiew gibt es immer wieder, denn die russischsprachige Bevölkerungsmehrheit auf der Halbinsel fühlt sich Russland stärker verbunden als der Ukraine.
Die Ereignisse eskalieren im Februar 2014. In Kiew, der Hauptstadt der Ukraine, kommt es zu Massenprotesten gegen die prorussische Politik von Präsident Wiktor Janukowitsch. Janukowitsch wird gestürzt und setzt sich nach Russland ab. Der proeuropäische Oleksandr Turtschynow übernimmt als Übergangspräsident Ende Februar die Regierungsgeschäfte, zusammen mit Arsenij Jazenjuk als Ministerpräsident.
Um die gleiche Zeit beginnt Russland mit der Annexion der Halbinsel Krim. Sie ist zunächst als Machtübernahme lokaler russischsprachiger Krimbewohner getarnt, bevor die russische Armee auch nach außen hin sichtbar wird. Am 18. März 2014 feiert Russlands Präsident Wladimir Putin öffentlich die Annexion, die aus seiner Sicht eine Reparatur historischer Fehlentscheidungen darstellt. Seine Rede sorgt für Aufsehen, denn er holt historisch weit aus. Er sagt allerdings auch, dass, entgegen der Befürchtungen des Westens, der Krim nicht noch weitere Regionen folgen werden.
Sein Versprechen, die Ukraine nach der Annexion der Krim nicht weiter anzutasten, bricht er spätestens mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine im Februar 2022.

24.2.2022 Die Nacht, in der Russland die Ukraine angriff

24.2.2022 | Schon in den frühen Morgenstunden des 24. Februar 2022 ist klar, dass Russland die Ukraine angreifen würde. Am Vorabend haben die russischen Separatisten in den ukrainischen Gebiete Donezk und Luhansk Russland um Hilfe gebeten. Kaum jemand zweifelt daran, dass Putin dies als Begründung nehmen würde, diese Gebiete "befreien" zu wollen, schließlich hatte er sie schon zuvor schon als "autonome Republiken" anerkannt. So kommt es dann auch. Die Entwicklung spiegelt sich in den Radionachrichten. Nachts sind die Informationsradioprogramme der ARD zusammengeschaltet.
Um 4 Uhr morgens mitteleuropäischer Zeit hatte sich bereits der Sicherheitsrat getroffen, um über die offenbar bevorstehende Invasion zu beraten.
Eine halbe Stunde später bestätigen sich die Befürchtungen. Präsident Putin hat in der Zwischenzeit im russischen Fernsehen eine Ansprache gehalten. Davon handeln die Nachrichten um 4:30 Uhr.
Um 5 Uhr informieren die Nachrichten bereits über erste Explosionen in der ukrainischen Hauptstadt. Im Lauf des Morgens sind auch in den Radioprogrammen erste Augenzeugenberichte zu hören. Wir hören den Journalisten Roman Schnell, der sich zum Kriegsausbruch in Charkiw befand und anschließend Maria Kalus, Mitarbeiterin im ARD-Studio Kiew.

Agrarwirtschaft Kornkammer Europas: Warum wächst in der Ukraine so viel Getreide?

In der Ukraine wächst viel Getreide. Warum wächst dort so viel? Von Gábor Paál | Text und Audio dieses Beitrags stehen unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Zeitgeschichte Gab es Zusagen an Moskau, die NATO nicht nach Osten zu erweitern?

Wurde in den Verhandlungen 1990 eine entsprechende Zusage getroffen? Von Gábor Paál | Text und Audio dieses Beitrags stehen unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

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SWR