Ganz wichtig sei dabei, den richtigen Blickwinkel der Figur zum Publikum zu treffen, sonst wirke es unbeteiligt. Manchmal ist auch voller Körpereinsatz gefragt, wenn sie sich etwa mit einer Puppe wie im Ringkampf über den Boden wälzt. Aber auch das stundenlange Halten und Bedienen der Figuren könne sehr anstrengend sein, sagt de Kramer.
„Mein Physiotherapeut sagt immer: da kommt ja mein Rundum-Sorgenkind“.
Aufführungen im Theater Koblenz
Aktuell bereiten die Puppenspielerin und ihre Kolleginnen und Kollegen das Stück „Sie – Szenen des Unbehagens“ vor. Es beruht auf dem dystopischen Roman von Kay Dick aus den späten 70er Jahren, in dem ein anonymer Mob Kulturschaffende attackiert und jede kreative Tätigkeit unterbinden will. Ein schwerer Stoff, der erschreckend aktuell wirkt.