Die Filmfestspiele „Heimat Europa“ in Simmern im Hunsrück bieten ein breites Spektrum: Unterschiedliche Spielarten aus vielen verschiedenen Ländern.
Passend zum Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz „Forever young“ spielt das Erwachsenwerden in vielen Filmen eine wichtige Rolle, die Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Die Sehnsucht nach einer verlorenen Heimat ist ein ebenso großes Thema.
Neben dem Spielfilmwettbewerb werden auch Dokumentarfilme gezeigt, so dass auch über die Genregrenzen hinweg klar wird: Heimat ist ein Begriff, der viele Sichtweisen erlaubt. Eine Besonderheit in diesem Jahr ist es, dass als Eröffnungsfilm „Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes“ gezeigt werden kann; der neueste Film des langjährigen Schirmherren Edgar Reitz.
Mehr zu Edgar Reitz
Filmfestival Heimat Europa Das Wesen der Zeit - Der Film Leibniz von Edgar Reitz in Simmern
Das Filmfestival Heimat Europa in Simmern zeigt zur Eröffnung den Film „Leibniz“ – von Edgar Reitz. Darin lässt der Regisseur den Universalgelehrten nicht nur über Bilder, sondern auch über das Wesen von Zeit nachdenken. Dazu zeigt das Edgar-Reitz-Filmhaus eine Ausstellung mit Originalrequisiten aus dem Film und es gibt eine sehenswerte filmische Dokumentation.
Neuer Film von Edgar Reitz „Leibniz. Chronik eines verschollenen Bildes“: Anspruchvolles Porträt eines Universalgenies
Mit seinem Hunsrück-Epos „Heimat“ hat Edgar Reitz in den 1980er-Jahren Filmgeschichte geschrieben. Nun startet sein neuer Film über Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz im Kino.
Zeitgenossen Edgar Reitz „Ich habe mich als Pionier gefühlt“
Edgar Reitz sagte mal, dass die Wiederbegegnung mit seiner Heimatlandschaft Hunsrück sein Interesse am Geschichtenerzählen erst so richtig geweckt habe. Seine Jahrhundertchronik über das Hunsrückdorf Schabbach hat Filmgeschichte geschrieben.