Gespräch

Heiß, vielfältig, preiswürdig: So war das Münchner Filmfest 2025

Mehr als 160 Filme bei hochsommerlichen Temperaturen – das Münchner Filmfest 2025 bot lohnendes Kinoerlebnis, sagt Filmkritiker Rüdiger Suchsland in SWR Kultur. Im Fokus stand der deutsche Wettbewerb mit dem Förderpreis Deutsches Kino. Ausgezeichnet wurde „Carla“ für Regie und Drehbuch, „Sechswochenamt“ überzeugte mit einer berührenden Trauergeschichte.

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„Die Preise gingen an zwei ernste, starke Filme – das war im Großen und Ganzen angemessen", sagt Rüdiger Suchsland. Trotz dieser Höhepunkte äußert er auch Kritik: „Die selbst gesetzten Ansprüche des Festivals als Plattform Nummer eins für deutsches Filmschaffen sind sicher nicht erfüllt worden.“

Wer sich durchwühlt, entdeckt viel

Neben dem Wettbewerb beeindruckte das Festival durch internationale Entdeckungen wie den argentinischen Film „El aroma del pasto recién cortado“ von Celina Murga.

Auch Cannes-Highlights fanden ihren Weg nach München, darunter „In die Sonne schauend“ von Mascha Schilinski. „Man muss sich durchwühlen, aber dann entdeckt man viel", so Suchsland.

Preis für ARD-Film „Die Nichte des Polizisten“ Spannend: Neues Deutsches Fernsehen beim Filmfest München

Beim Filmfest Münschen ausgezeichnet: Der ARD-Film „Die Nichte des Polizisten“, inspiriert vom Polizistenmord von Heilbronn. Das Festival zeigte auch vorab kommende TV-Highlights.

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Die deutsche Regisseurin Mascha Schilinksi ist mit „In die Sonne schauen“ im Rennen für Deutschland um den Auslands-Oscar.

Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Doris Maull
Doris Maull
Interview mit
Rüdiger Suchsland