Stereotype Figuren und Melodramatik

„Palästina 36“ – Einseitiger Film über die Anfänge des Nahostkonflikts

„Palästina 36“ erzählt vom Aufstand der arabischen Bevölkerung gegen den britischen Kolonialismus, ausgelöst durch die ersten Wellen jüdischer Siedler nach deren Vertreibung aus Europa. Wie aus friedlichen Verhältnissen eine Radikalisierung entstand.

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Von Autor/in Rüdiger Suchsland

Kamele, getragene Musik, Gepäckträger, Kutschen – „Palästina 36“ der christlich-arabischen Regisseurin Annemarie Jacir ist ein Film voller Nostalgie. Er versucht sich an einer Ergründung der Wurzeln des Nahostkonflikts im Jahr 1936.

Dabei betreibt „Palästina 36“ Schwarz-Weiß-Malerei, findet SWR Kultur-Filmexperte Rüdiger Suchsland. Unter anderem durch stereotype Figuren und ein insgesamt effekthascherisches Melodram, in dem das große Spektakel das wahre menschliche Drama der jüdischen und der arabischen Bevölkerung verdeckt.

Zu sehen ist „Palästina 36“ ab 14.05. im Kino

PALÄSTINA 36 I Trailer deutsch I Ab 14. Mai im Kino

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Rüdiger Suchsland