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Amnesty-Bericht sieht weltweite Menschenrechtskrise verschärft

Der neue Jahresbericht von Amnesty International zeichnet ein düsteres Bild der globalen Menschenrechtslage und benennt insbesondere die Politik der USA als treibende Kraft der Verschärfung.

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Generalsekretärin Julia Duchrow sagte im Gespräch mit SWR Kultur: „Die Trump-Regierung hat die große Verantwortlichkeit. Sie wirkt wie ein Brandbeschleuniger in dieser Menschenrechtskrise.“

Zugleich kritisiert Amnesty auch die Bundesregierung, die aus Sicht der Organisation zu zögerlich auf Völkerrechtsverstöße reagiere und damit internationale Standards schwäche.

Duchrow weiter: „Die Bundesregierung muss das Völkerrecht schützen und wenn sie die Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen über das Völkerrecht stellt, dann schwächt sie das Völkerrecht weiter.“

Trotz der insgesamt alarmierenden Lage verweist der Bericht auch auf weltweite Protestbewegungen, die Hoffnung auf Widerstand gegen autoritäre Entwicklungen machen.

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Guten Morgen Rheinland-Pfalz SWR1 Rheinland-Pfalz

Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Philine Sauvageot
Philine Sauvageot, Team SWR Kultur
Interview mit
Julia Duchrow