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Kampf ums Schöne – Warum wir über Geschmack streiten

Michael Köhler diskutiert mit
Dr. Johannes Franzen, Literatur- und Kulturwissenschaftler, Universität Siegen
Prof. Dr. Melanie Möller, Klassische Philologie, FU Berlin
Jens-Christian Rabe, Feuilletonredakteur, Süddeutsche Zeitung

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„Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden", sagte der Bühnenautor Oscar Wilde.

Er starb 1900. Heute ist Geschmack für jeden da. Er wird nicht von einer stilbildenden Schicht alleine vorgelebt oder vorgeschrieben. Was ist besser und sehenswert, „Breaking Bad", „Downton Abbey", die „Simpsons" oder „Die Buddenbrooks"? Verdient Bob Dylan den Literaturnobelpreis?

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„Die Zeit“ mag Nina Chubas neues Album nicht. Der YouTuber-Rezo findet das nicht cool. In einem Video bezeichnet er die Rezensentin als „Opfer“. Hui! Woher die Aufregung?

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