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KI im Klassenzimmer: Verlernen Schülerinnen und Schüler das kritische Denken?

Bleibt das kritische Denken auf der Strecke, seit Tablets und ChatGPT in Schulen benutzt werden? Der Unterricht muss sich verändern, mahnt Bildungsforscherin Dagmar Wolf von der Robert Bosch Stiftung.

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Was tun, wenn der Schulalltag zwischen Tablets, Zeitdruck und ChatGPT zerfasert? KI sei aus Schulen nicht mehr wegzudenken, sagt Dagmar Wolf im Gespräch mit SWR Kultur. Sie ist Leiterin des Bildungsbereichs der Robert Bosch Stiftung.

Wie alarmierend die Lage ist, zeigt der aktuelle Deutsche Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung: Über 60 Prozent der Lehrkräfte glauben, dass KI-Anwendungen wie ChatGPT die sozialen Fähigkeiten ihrer Schüler*innen gefährden.

Kritisches Denken wird durch KI eingeschränkt

Auch das kritische Denken droht auf der Strecke zu bleiben. Entscheidend sei jetzt, Kindern und Jugendlichen in der Schule beizubringen, was wirkliche und was KI-generierte Fakten sind, so Wolf.

„Was Jugendliche brauchen ist, dass sie sich mit Kompetenzen wie dem kritischen Denken auseinandersetzen, sodass sie in der Lage sind, Argumente zu entwickeln und abzuwägen“, betont die Bildungsforscherin. Das sei etwas, das in der Interaktion zwischen Schüler*innen und Lehrkräften stattfindet.

Lernen muss auf der Grundlage von Gemeinschaft stattfinden – neben der Anwendung von KI.

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Impuls SWR Kultur

Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Kerstin Bachtler
Interview mit
Dagmar Wolf