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Kochen mit Genussforscher Prof. Thomas Vilgis – Tapenade-Omelette aus der Provence

Die Hauptbestandteile der provenzalischen Tapenade sind entsteinte Oliven, zu denen sich Kapern, Sardellen, Knoblauch und Olivenöl gesellen.

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Stand

In Südfrankreich ist sie überaus populär, wird auf Baguette gestrichen, als würzige Zutat vieler Vorspeisen genutzt oder ist auch Beilage zu Fisch und Fleisch. Im Rezept von Thomas Vilgis dienen kleine gegarte Auberginen als wunderbarer Fleischersatz - sie werden gereicht zu einem raffiniert mit Tapenade gewürzten Omelette.

Rezept: Oliven-Omelette mit Miniauberginen

Miniauberginen

Zutaten und Zubereitung:

4 kleine Auberginen
Olivenöl
Salz
Getrockneter Thymian

Auberginen halbieren, die Schnittfläche salzen und mit Thymian bestreuen.
Olivenöl in einer nicht haftenden Pfanne leicht erhitzen.
Halbierte Auberginen auf der Schnittfläche in die Pfanne legen und bei geschlossenem Deckel weich dünsten.

Grüne Tapenade (selbst gemacht)

Zutaten und Zubereitung:

170 g grüne Oliven, entkernt und abgetropft

4 Sardellenfilets

10 Kapern

60 ml Olivenöl

5 ml Zitronensaft

2 Knoblauchzehen

1 Zweig Basilikum (kleine Blätter)

Eine Prise Pfeffer

Die Zutaten in einen Mixer geben und grob hacken, die Oliven- und Knoblauchstückchen sollten ungefähr 2-3 Millimeter groß sein.

Omelette

Zutaten und Zubereitung:

6 Eier

Salz, etwas Pfeffer

80-100 ml Olivenöl

1 TL Sardellenpaste

4 EL grüne Tapenade (Olivenpaste gekauft oder besser - wie oben - selbst gemacht)

2 TL Rosmarinnadeln

Olivenöl zum Braten

Die Eier mit einem Schneebesen verrühren und salzen.

Sardellenpaste, Rosmarin zufügen und dabei das Olivenöl in die rohen Eier emulgieren.

Olivenöl in einer anderen Pfanne heiß werden lassen und das Ei zugeben.

Die Tapenade sofort darauf geben und in der jeweiligen Umgebung etwas verrühren, aber nicht ganz durchrühren.

Nur auf einer Seite garen, bis das Ei gestockt ist.

Erstmals publiziert am
Stand
Das Interview führte
Marie-Christine Werner
Marie-Christine Werner, Leiterin SWR Landeskultur Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
Interview mit
Thomas Vilgis