Gespräch

Mareike Fallwickl: „Frauen können das gesamte Zusammenleben zum Erliegen bringen“

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Plötzlich verweigern sich drei Frauen. Wollen nicht mehr für Kinder, Küche, Kranke sorgen. Eine Geste der Erschöpfung. Die österreichische Autorin Mareike Fallwickl beschreibt dies in ihrem Roman „Und alle so still“ als ultimativen Streik.

Kein Sex-Streik, wie beim antiken Vorbild Lysistrata: Hier ruht die Care-Arbeit. Schon in „Die Wut, die bleibt“ beschreibt sie, was passiert, wenn eine erschöpfte Mutter aufgibt – die Familie versinkt in Chaos und Schock.

„Heute ist ein guter Tag, das Patriarchat abzuschaffen“ heißt der Sammelband, in dem sie die Frage stellt: „Aber was ist mit den Männern?“

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Seit Trumps Wahlsieg fürchten viele US-Amerikanerinnen um ihre Rechte, besonders im Bezug auf Abtreibung. Manche schließen sich jetzt der sogenannten 4B-Bewegung aus Südkorea an.