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Gabriele Stötzer: „Ich wische das Ausgeliefertsein weg“

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Von Autor/in Silke Arning

Lange wurde ihre Kunst wenig beachtet, jetzt wird das Werk von Gabriele Stötzer, geboren 1953, mit einer Retrospektive im Berliner Gropius-Bau und dem Goslarer „Kaiserring“ geehrt. Gewürdigt wird damit auch ihr Widerstand in der DDR und ihr Engagement für künstlerische Freiheit. Von der Stasi wurde sie inhaftiert, weil sie gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns protestierte. Die Zeit im Frauengefängnis Hoheneck prägte sie. Damals habe sie „den Mut, die Lust und die Gemeinheit der Frauen“ erlebt. Und sie machte ihren Körper zum Material der Kunst: als Schauplatz feministischer Selbstbehauptung.

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Gespräch Gabriele Stötzer: „Ich wische das Ausgeliefertsein weg“

Lange wurde ihre Kunst wenig beachtet, jetzt wird das Werk von Gabriele Stötzer mit einer Retrospektive im Berliner Gropius-Bau und dem Goslarer „Kaiserring“ geehrt. Gewürdigt wird damit auch ihr Widerstand in der DDR.

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Silke Arning