Im Unterschied zur kaiserlichen Speise kann beim Quarkschmarrn allerdings weitgehend auf Mehl verzichtet werden. Denn luftig wird die Quark-Eigelbmasse durch die Luftbläschen des Eischnees. Wer es noch luftiger möchte, dem empfiehlt Thomas Vilgis Backpulver mit etwas Glucono-Delta-Lacton hinzuzugeben. Und was sich als Zutat noch eignet, das erfahren sie im Rezept des Genussforschers für sein Feiertagsdessert, das er Osterschmarrn nennt.
Rezept: Quarkschmarrn mit Eierlikörsauce und Olivenöl
Zutaten:
100 g Quark (Vollfettstufe)
2 Eier
40 g Speisestärke
30 g Zucker
1 Prise Salz
½ TL Kurkuma (für die gelbe Osterfarbe)
Optional: Etwas Backpulver mit Glucono-Delta-Lacton
Butter zum Ausfetten
Zubereitung:
Die beiden Eier in Eiklar und Eigelb trennen. Quark, die beiden Eigelbe, Stärke, Zucker und Kurkuma zu einem glatten Teig verrühren.
Eiklar mit einer Prise Salz zu einem festen Schnee aufschlagen und unter die Quarkmasse heben. Wer es noch luftiger mag, kann gerne ein wenig Backpulver mit etwas Glucono-Delta-Lacton zugeben.
Backofen auf 180 °C aufheizen.
Eine feuerfeste Form oder eine gut eingebrannte Eisenpfanne ausbuttern und die Quarkmasse hineingießen.
Im Ofen ca. 25 – 30 Minuten backen, bis sich goldene Spuren auf der Oberfläche zeigen. Danach die Pfanne aus dem Ofen herausnehmen und den gebackenen Quarkschmarrn in „Kuchenschnitten“ auf Tellern anrichten.
Zum Bestreuen:
½ Tonkabohne frisch gerieben
¼ TL Bourbonvanille
¼ TL Zimt
¼ TL Timutpfeffer (frisch zerstoßen)
2 EL Zucker
Zucker und Gewürze vermischen und den Osterschmarrn leicht bestäuben.
Eierlikör-Sauce:
Zutaten:
100 ml Sahne
50 ml Eierlikör (auch alkoholfrei möglich)
2 TL Olivenöl (aus reifen schwarzen Oliven)
Zubereitung:
Sahne leicht anschlagen und den Eierlikör unterheben, sodass eine cremige Sauce entsteht.
Den Osterschmarrn mit dem Gewürzzucker bestäuben, etwas von der Sauce angießen und sowohl die Sauce als auch den Schmarrn mit Olivenöl beträufeln.