Seit 16 Jahren hat Ministerpräsident Viktor Orbán die Macht in Ungarn fest im Griff. In dieser Zeit hat er ein autoritäres Regierungssystem aufgebaut, das er selbst „illiberale Demokratie“ nennt. Gegen Migration, für Heimat, Familie, Christentum – Orbáns nationalistischer Kurs hat Ungarn zum Sehnsuchtsort der globalen Rechten gemacht. Sein Herausforderer bei der Wahl am 12. April, Péter Magyar, will Schluss machen mit dem „Orbánismus“, das Land von Korruption befreien und fest in Europa verankern. Von einer historischen Abstimmung ist die Rede, bei der sich nicht nur die Zukunft Ungarns, sondern auch das Schicksal der EU entscheidet. Michael Risel diskutiert mit Dr. Kai-Olaf Lang – Stiftung Wissenschaft und Politik; Prof. em. Dr. Werner Patzelt – Politikwissenschaftler; Dr. Petra Thorbrietz – freie Journalistin und Autorin
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