Kein Phänomen der Vergangenheit

Sonderausstellung „Rechtsextremer Terror“ im Stuttgarter Erinnerungsort Hotel Silber

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Von Autor/in Silke Arning

Die neue Sonderausstellung „Rechtsextremer Terror“ im Stuttgart Erinnerungsort „Hotel Silber“ zeigt, dass Anschläge und Gewalttaten von den Ermittlungsbehörden oft nicht als politisch motivierte Aktion wahrgenommen wurden.

Neben ausgewählten Terrorakten von der Weimarer Republik bis in die Gegenwart macht die Ausstellung auch die Perspektive der Opfer sichtbar und stellt heraus: Rechtsextremer Terror richtet sich gezielt gegen Demokratie, Menschen- und Freiheitsrechte.

Der erste Fall der Ausstellung „Rechtsextremer Terror“ ist der Mord an Matthias Erzberger in der Weimarer Republik
Der erste Fall der Ausstellung „Rechtsextremer Terror“ ist der Mord an Matthias Erzberger vom 26. August 1921, der Zentrumspolitiker und Reichstagsabgeordneter in der Weimarer Republik war. Pressestelle Haus der Geschichte BW | Max Kovalenko Bild in Detailansicht öffnen
Die NSU-Morde und deren Opfer sind Teil der Ausstellung
Auch die NSU-Morde und deren Opfer sind Teil der Ausstellung. Pressestelle Haus der Geschichte BW | Max Kovalenko Bild in Detailansicht öffnen
Brandsatzreste und ein Fensterladen von einem rechtsextremen Anschlag
Brandsatzreste und ein Fensterladen von einem rechtsextremen Anschlag. Pressestelle Haus der Geschichte BW | Max Kovalenko Bild in Detailansicht öffnen
Erste Gedenkstele für die in Heilbronn ermordete Polizistin Michéle Kiesewetter
Erste Gedenkstele für die am 25. April 2007 in Heilbronn ermordete Polizistin Michéle Kiesewetter. Pressestelle Haus der Geschichte BW | Max Kovalenko Bild in Detailansicht öffnen
Durch ein Aufflammen rechtsextremer Gewalt wurden die 1990er zu regelrechten Baseballschläger-Jahren
Durch das Aufflammen rechtsextremer Gewalt wurden die 1990er-Jahre zu regelrechten „Baseballschläger-Jahren“. Pressestelle Haus der Geschichte BW | Max Kovalenko Bild in Detailansicht öffnen