KI hilft bei großen Datenmassen
Darüber hinaus habe das Feld auch eine politische und gesellschaftliche Dimension. Neue Technologien, wie etwa Künstliche Intelligenz, können die Arbeit der Forscherinnen und Forscher unterstützen.
Etwa durch die Möglichkeit Fragen zu stellen, oder bei der Aufarbeitung großer Informationsmengen: „Wichtige Archivbestände können schonmal ein paar hunderttausend Seiten betragen. Die kann niemand von A bis Z durchlesen“, so von dem Bussche in SWR Kultur.
Wenig Personal, wenig Geld
Gleichzeitig sieht von dem Bussche die Provenienzforschung vor Herausforderungen, etwa beim Fachpersonal, aber auch in der Finanzierung: „Der Rotstift wird im Kulturbereich sehr stark angesetzt momentan.“
Das könnte auch einen der wichtigsten Töpfe für Provenienzforschung treffen: Viele der Projekte würden im Rahmen von Förderprogrammen des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste realisiert, so von dem Bussche.