Unsichtbare Migranten

„Schattenleben“: Ein Comic über Menschen ohne Papiere

In Deutschland leben schätzungsweise zwischen 200.000 und 600.000 Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus. Der Reportage-Comic macht diejenigen sichtbar, die im Schatten leben.

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Der Comic „Schattenleben“ von Lisa Frühbeis und Jonas Seufert beleuchtet die Lebensrealität illegaler Migranten in Deutschland. In Schwarz-Weiß-Zeichnungen mit wenigen Farbakzenten porträtiert er vier Betroffene, darunter Brienne, eine Thailänderin, die als Zwangsprostituierte ausgebeutet wurde, und Dâu, eine Vietnamesin, die im Behörden-Dschungel um Papiere kämpft.

Der Comic thematisiert Ausbeutung, Abhängigkeit und den Kampf um Würde. Ergänzt durch sachliche Hintergründe zeigt das Werk eindringlich die Härte und Unsichtbarkeit des Lebens ohne Aufenthaltserlaubnis und bewahrt die Anonymität der Betroffenen.

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Silke Arning
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