Der 12. Comicbuchpreis der Berthold-Leibinger-Stiftung ging mit Shevek Selbert an einen Quereinsteiger. Der promovierte Pädagoge erzählt in einem autobiografisch angelegten Comic-Doppelband von seiner Mutter und seiner Kindheit und Jugend in einem Junkie-Haushalt in Worms.
Im Comic reflektiert Selbert das Erinnern selbst als einen unzuverlässigen Prozess. Entstanden ist ein unaufgeregter, in orange-gelben Tönen gehaltener Doppelband, der auch viele anrührende, schöne Momente beschreibt. Die beiden Bände umfassen jeweils 70 Seiten und sind Teil 2 und 3 einer Reihe, die ab 2026 erscheinen soll.
Anmerkung der Redaktion:
In einer frühen Fassung des Audiobeitrags wurde berichtet, dass der Vater des Autors Shevek K. Selbert alkoholsüchtig sei. Dies entspricht nicht den Tatsachen, die Passage wurde korrigiert. Wir möchten uns für diesen Fehler entschuldigen.
Comicbuchpreis für autobiografische Graphic Novel Comic-Autor Shevek Selbert – Der kleine Prinz vom Drogenplaneten
Kindheit im Junkie-Haushalt: Shevek K. Selbert aus Nieder-Olm bekommt für seine autobiografische Graphic-Novel-Reihe in Stuttgart den 12. Comicbuchpreis der Leibinger-Stiftung.