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Leidenschaft auch für das Makabre - die Autorin und Literaturvermittlerin Sarah Beicht aus Mainz

Wenn es um Literatur in und um Mainz herum geht, dann stolpert man unwillkürlich über Ihren Namen: Sarah Beicht, die vor zwei Jahren mit dem Martha-Saalfeld-Förderpreis ausgezeichnet wurde. Gleich nach dem Studium – Anglistik und Filmwissenschaft - hat sie sich mit Mitte 20 als freiberufliche Autorin ins Literaturgeschäft geschmissen. Sei 2018 betreibt sie mit einem Kollegen, dem Autor Ingo Bartsch, die „Leselampe“, eine Bühne für den fortgeschrittenen literarischen Nachwuchs aus dem Rhein-Main-Gebiet. So etwas hätte sich die damals angehende Autorin selbst für sich gewünscht.

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2021 hat Sarah Beicht einen ersten, viel beachteten Band mit Erzählungen „Ein Kreis aus Salz“ herausgebracht: 13 ganz unterschiedliche Geschichten, die „zwischen Hellschwarz und Dunkelschwarz“ tendieren, meint die Autorin. Ihre Novelle „Weiße Kreidekreuze“, 2023 erschienen, spielt in einem Beerdigungsinstitut zur Zeit der Corona-Pandemie. Sie habe eine Vorliebe fürs Düstere, gesteht Sarah Beicht bei ihrem Besuch im Mainzer SWR PopUp-Studio. „Wir gehen sehr sehr gerne auf Friedhöfe. Das ist die erste Anlaufstelle im Urlaub“. Im Juli erscheint Sarah Beichts neues Buch „Mainz makaber“, eine Art historischer Reiseführer zu den dunklen Seiten der Stadt.

Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Jörg Armbrüster
Jörg Armbrüster, SWR2 Moderator
Interview mit
Sarah Beicht