Literatur aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

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Autorinnen und Autoren aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz: Ihre Lesungen, Gespräche und poetischen Betrachtungen sind Thema im SWR Kultur Lesezeichen.

Literatur Ein Beutel voll mit Leben: „Wo die Kaffeekirschen leuchten“ von Nicola Denis

Als Literaturübersetzerin aus dem Französischen hat sich Nicola Denis einen Namen gemacht. Jetzt hat sie sich mit einem neuen Roman in das Leben ihrer Eltern eingeschrieben, die 1953 als junges Ehepaar nach Kolumbien aufbrechen. Der lebhafte Briefwechsel in die Heimat wird zum Vermächtnis, aus dem Nicola Denis eine bunte Tragetasche voller Geschichten und Träume knüpft.

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Literatur Der Debutroman einer Schauspielerin: „Niemands Töchter“ von Judith Hoersch

Vier Frauen, drei Generationen, ein Verbrechen, über das Niemand spricht – und das ihr Leben miteinander verbindet. Judith Hoersch erzählt eine Geschichte über das Schweigen, wie uns Unausgesprochenes prägt und wie heilsam die Wahrheit sein kann.

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Literatur Hinreißend: „Die Riesinnen“ von Hannah Häffner

Drei Frauen, drei Generationen, drei Außenseiterinnen – davon erzählt der neue Roman der bei Stuttgart lebenden Autorin Hannah Häffner. Verortet hat sie ihre Geschichte in einem kleinen fiktiven Dorf im Schwarzwald und verhandelt dabei ganz existentielle Fragen von Unabhängigkeit und Zugehörigkeit. „Die Riesinnen“ ist ein beindruckendes Debüt, das vor allem auch sprachlich überzeugt.

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Literatur Tücken des Vorzeigelebens: Der Roman „Das Universum der Welt“ von Ina Trouet

Marlen, die Hauptfigur in Ina Trouets neuem Roman, ist unzufrieden. Obwohl sie es nicht sein sollte. Sie reibt sich auf zwischen der Verantwortung für ihre Familie, für ihren Job und dem Wunsch nach mehr Freiraum. Auf einem Familienurlaub spitzt sich die Situation zu und Marlen wird mit Gegenentwürfen zu ihrem eigenen Leben konfrontiert

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Literatur Eine Messe auch für den kleinen Geldbeutel - die 40. Antiquaria in Ludwigsburg

Die wertvollen bibliophilen Kostbarkeiten gibt es zwar auch immer wieder auf der „Antiquaria“, doch die Messe wurde vor 40 Jahren mit einem etwas anderen Geist gegründet. Anders als beim klassischen Antiquariat ging es anfangs eher um Gebrauchtbücher: Comics, Betriebsanleitungen für Autos und Motorräder, Kochbücher, Karl-May-Werke.

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„Für immer seh ich Dich wieder Yannic Han Biao Federers schmerzlich schöne Erzählung über den Tod seines Sohnes

Ein junges Paar verliert seinen Sohn kurz vor dem Entbindungstermin. Der aus Breisach stammende Autor Yannic Han Biao Federer hat dieses Katastrophenerlebnis auf ebenso dramatische wie berührende Weise in seiner Erzählung „Für immer seh ich Dich wieder“ festgehalten.

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Literatur „Ich will Wirklichkeit“ – Briefe der jungen Anna Seghers

Jean Radvanyi, der Enkel der Schriftstellerin Anna Seghers und ihr Nachlassverwalter, staunte nicht schlecht, als er in einer Schachtel bislang unbekannte Briefe seiner Großmutter entdeckte. Briefe, die sie an ihren späteren Ehemann Laszlo Radványi zwischen 1921 und 1925 geschrieben hatte.
Diese Briefe sind nun im Aufbau Verlag erschienen und geben einen Einblick in das Leben der angehenden Autorin, die zu der Zeit noch ihren Geburtsnamen Netty Reiling trug.
Sie erzählen von ihren Studienjahren, der Familie und natürlich von ihrer Beziehung zu dem Mann, der ein Leben lang treu an ihrer Seite stehen sollte. Anna Seghers wurde 1900 als Kind jüdischer Eltern in Mainz geboren und floh 1941 nach Mexiko. Noch heute gilt sie als wichtige Stimme der deutschen Exilliteratur. Ihr Roman „Das siebte Kreuz“ brachte ihr internationale Bekanntheit ein und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. 1947 kehrte sie nach Deutschland zurück, lebte schließlich in der damaligen DDR und war dort bis 1978 Präsidentin des Schriftstellerverbandes.

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Literatur „Ihr kommt ums eigene Denken nicht herum“ – Angela Steideles Roman „Ins Dunkel“

Greta Garbo, Marlene Dietrich, Erika Mann stehen im Mittelpunkt dieser neuen Geschichte von Angela Steidele. Die aus Bruchsal stammende Autorin folgt den Spuren dieser ungewöhnlichen Frauen von der goldenen Ära des Kinofilms in die abgründige Zeit des deutschen Faschismus bis ins Schweizer Exil. "Ins Dunkel" lautet denn auch der Titel dieses Romans, in dem Angela Steidele, wie in ihren vorherigen Büchern, Recherche und Fiktion miteinander verbindet

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SWR