Literatur aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

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Autorinnen und Autoren aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz: Ihre Lesungen, Gespräche und poetischen Betrachtungen sind Thema im SWR Kultur Lesezeichen.

„Für immer seh ich Dich wieder Yannic Han Biao Federers schmerzlich schöne Erzählung über den Tod seines Sohnes

Ein junges Paar verliert seinen Sohn kurz vor dem Entbindungstermin. Der aus Breisach stammende Autor Yannic Han Biao Federer hat dieses Katastrophenerlebnis auf ebenso dramatische wie berührende Weise in seiner Erzählung „Für immer seh ich Dich wieder“ festgehalten.

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Literatur „Ich will Wirklichkeit“ – Briefe der jungen Anna Seghers

Jean Radvanyi, der Enkel der Schriftstellerin Anna Seghers und ihr Nachlassverwalter, staunte nicht schlecht, als er in einer Schachtel bislang unbekannte Briefe seiner Großmutter entdeckte. Briefe, die sie an ihren späteren Ehemann Laszlo Radványi zwischen 1921 und 1925 geschrieben hatte.
Diese Briefe sind nun im Aufbau Verlag erschienen und geben einen Einblick in das Leben der angehenden Autorin, die zu der Zeit noch ihren Geburtsnamen Netty Reiling trug.
Sie erzählen von ihren Studienjahren, der Familie und natürlich von ihrer Beziehung zu dem Mann, der ein Leben lang treu an ihrer Seite stehen sollte. Anna Seghers wurde 1900 als Kind jüdischer Eltern in Mainz geboren und floh 1941 nach Mexiko. Noch heute gilt sie als wichtige Stimme der deutschen Exilliteratur. Ihr Roman „Das siebte Kreuz“ brachte ihr internationale Bekanntheit ein und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. 1947 kehrte sie nach Deutschland zurück, lebte schließlich in der damaligen DDR und war dort bis 1978 Präsidentin des Schriftstellerverbandes.

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Literatur „Ihr kommt ums eigene Denken nicht herum“ – Angela Steideles Roman „Ins Dunkel“

Greta Garbo, Marlene Dietrich, Erika Mann stehen im Mittelpunkt dieser neuen Geschichte von Angela Steidele. Die aus Bruchsal stammende Autorin folgt den Spuren dieser ungewöhnlichen Frauen von der goldenen Ära des Kinofilms in die abgründige Zeit des deutschen Faschismus bis ins Schweizer Exil. "Ins Dunkel" lautet denn auch der Titel dieses Romans, in dem Angela Steidele, wie in ihren vorherigen Büchern, Recherche und Fiktion miteinander verbindet

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Literatur „Muttermale“ – Dagmar Leupold

Zu den vielen Schriftstellerinnen und Schriftstellern, die sich mit der eigenen Herkunft und dem Verhältnis zu ihrer Elterngeneration auseinandergesetzt haben, gehört auch Dagmar Leupold. In ihrem neuen Roman beschreibt sie in einer verdichteten und durchdringenden Sprache auf beeindruckende Weise das Verhältnis zu ihrer Mutter, die gegen Ende des Krieges aus Ostpreußen flüchten musste.

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V. E. Schwab und Tad Williams Thomas Klingenmaier über das Fantastikfestival „Dragon Days"

Fantastik-Literatur steht im Zentrum des Stuttgarter Festivals - mit Fantasy, Horror und Science Fiction. Seit vielen Jahren sind bei den Dragon Days internationale Literaturstars der vielgestaltigen Szene zu Gast - in diesem Jahr unter anderem V. E. Schwab und der wiederholt eingeladene Autor Tad Williams. Er stellt mit „Die Kinder des Seefahrers" den letzten Teil seiner umfangreichen Osten Ard Saga vor.

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Im Rausch der Farben Der Maler Werner Schmidt und sein Künstlerbuch über „Ulysses“ von James Joyce

Akribisch hat Werner Schmidt alle Farben, die in dem über 900 Seiten starken Buch vorkommen, herausgesucht, gruppiert und dadurch auch neue Interpretationsschichten offengelegt. Auf diesem langen Weg hat er viele andere Joyce-Expert*innen und Wissenschaftler*innen kennengelernt, die diesem Werk der Weltliteratur verfallen sind. Mit ihnen gemeinsam hat er jetzt das Künstlerbuch „James Joyce und die Farben des Ulysses“ herausgebracht.

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Literatur Wo sich die Schriftsteller*innen tummeln: „Herzkammern. Eine literarische Reise durch Breisgau und Hochschwarzwald“

Johann Peter Hebel erklimmt todesmutig den Belchen, Vladimir Nabokov empfindet Heimatgefühle angesichts der Schwarzwaldtannen. Zahlreiche Autorinnen und Autoren haben den Südwesten Deutschland nicht nur geschätzt, sondern auch literarisch vermessen. Der Band „Herzkammern. Eine literarische Reise durch Breisgau und Hochschwarzwald“ folgt diesen Spuren und er zeigt auf vielstimmige Weise und durchaus überraschend, dass die Region auch heute ein Hotspot der Literaturszene ist.

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Literatur Intelligentes Narrenspiel – „Hoch oben“ von Joachim Zelter

Ein Engländer bleibt nach einem Autounfall in einer Stadt im deutschen Südwesten hängen. Bald schon fühlt er sich von dem überall präsenten Bürgermeister verfolgt. Vor diesem Hintergrund entwickelt der Tübinger Autor ein herrlich absurdes Politspektakel, das manche Parallelen zu real existierenden Orten und Personen nicht verschweigt. Doch Joachim Zelter versichert: „Hoch oben“ sei reine Literatur, die mit viel Ironie und Groteske zur „Kenntlichkeit entstellt“.

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SWR