Literatur

Mein innerer Schwarzwald – Einmal ins rumänische Banat und zurück

Sigrid Katharina Eismanns Familiengeschichte führt von den rebellischen Salpeterern im 18. Jahrhundert im Hotzenwald über das Rumänien der 1980er Jahre bis in die Gegenwart.

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Von Autor/in SWR

Es ist eine kaum bekannte Geschichte: Ende des 18. Jahrhunderts wagen Salpetersieder und Freibauern im Hotzenwald, der damals zum Habsburgerreich gehörte, den Aufstand gegen die Obrigkeit.

Zur Strafe werden einige Rädelsführer hingerichtet, andere mit ihren Familien verbannt. Ins Banat, damals sumpfiges Niemandsland an anderen Ende Europas. „Salpetern“ wird zum Synonym für rebellisches Verhalten.

Als Autorin Sigrid Katharina Eismann, selbst in Temeswar in Rumänien aufgewachsen, erfährt, dass die Wurzeln ihrer Familie auf die Salpeterer zurückgehen sollen, macht sie sich im Hotzenwald auf die Suche.

In Ihrem Roman „Mein innerer Schwarzwald“ verknüpft sie die Geschichte der Aufständischen mit ihrer eigenen Jugend, in der ihre Familie auf eine Ausreise aus der rumänischen Diktatur nach Deutschland hofft. Eine Geschichte von Widerständigkeit und Entwurzelung.

Die Story hinter dem Roman „Mein innerer Schwarzwald“ Zwischen Schwarzwald und Steppe: Das Erbe der Banater Schwaben

Im Roman „Mein innerer Schwarzwald“ begibt sich Sigrid Katharina Eismann auf Spurensuche: Ihre Vorfahren wurden als Aufständige im 18. Jahrhundert ins rumänische Banat vertrieben.

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