Queerer Klassiker in Bildern

Orlando neu gezeichnet: Virginia Woolfs Roman als Graphic Novel

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Vor 100 Jahren veröffentlichte Virginia Woolf ihren Roman „Orlando“. Die Geschichte eines Menschen, der als Mann geboren wird und als Frau weiterlebt, gilt heute als Meilenstein in feministischer und LGBTQ+-Literatur. Illustratorin Susanne Kuhlendahl hat daraus eine Graphic Novel gemacht: „Das ist so eine leichte Geschichte, die doch ernste Themen wie Rollenklischees und Frauenrechte behandelt. Das hat mich sofort fasziniert.“

Ein queerer Klassiker, jetzt in Bildern

Orlando, zugleich Mann und Frau, reist durch Jahrhunderte und Identitäten, ein Stoff, der sich in Zeiten von Genderdebatten besonders aktuell liest. „Virginia Woolf erklärt das gar nicht groß. Es passiert einfach und es ist in Ordnung so“, sagt Kuhlendahl.

Für sie lag die Herausforderung darin, Orlando nicht in Stereotype zu pressen. Inspiration bot das markante Gesicht von Woolfs Geliebter Vita Sackville-West, das sie auch ihrer Figur gab.

Blick in die Graphic Novel:

Blick in die Graphic Novel "Orlando" von Virginia Woolf
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Blick in die Graphic Novel "Orlando" von Virginia Woolf
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Humor statt Schwere

Woolfs Texte gelten oft als komplex, doch Kuhlendahl betont den leichten Ton: „Es ist die feine Ironie, die begeistert, auch wenn es um Vorurteile geht.“ Ihre Graphic Novel macht diesen Humor sichtbar und sie versucht damit, neue Zugänge zu schaffen.

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Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Kerstin Bachtler
Interview mit
Susanne Kuhlendahl