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„So, in etwa, ist es geschehen“ – Eine literarische Rekonstruktion von Sharon Dodua Otoo

Warum musste Heinz Brockhaus sterben? In ihrem neuen Roman „So, in etwa, ist es geschehen“ untersucht Sharon Dodua Otoo Konflikte und Kolonialgeschichte.

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Amata Haller übernimmt die volle Verantwortung:

Ich habe Heinz Brockhaus getötet.

Das diverse Deutschland der Gegenwart

Stundenlang saß sie mit ihrem Chef im Auto Richtung Timmendorfer Strand. Dort wollte die Afro-Deutsche ihre Mutter zum alljährlichen Wilhelm-Gustloff-Gedenken treffen.

Das Gespräch zwischen Haller und Brockhaus aber spitzte sich so zu, dass der Mord Haller zufolge auch „anteilig als Selbstmord" eingestuft werden könne.

Katharina Borchardt mit Sharon Dodua Otoo im Literaturhaus Stuttgart
Katharina Borchardt mit Sharon Dodua Otoo im Literaturhaus Stuttgart Pressestelle Sebastian Wenzel, Literaturhaus Stuttgart

In ihrem neuen Roman denkt die Autorin Sharon Dodua Otoo über das diverse Deutschland der Gegenwart nach. Und fragt: Wie können wir zusammenleben, ohne uns gegenseitig an die Gurgel zu gehen?

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Los geht’s in der näheren Umgebung. Dann bereisen wir das afghanisch-iranische Grenzgebiet. Wir ermitteln in Lagos/Nigeria und Haiti. Ein paar Morde sind dabei nicht zu vermeiden.

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Gespräch mit
Sharon Dodua Otoo
Das Gespräch führte
Katharina Borchardt
Katharina Borchardt