50 Jahre Punk

Sammelband „Bored Teenagers“: Rebellion, die weiterlebt

Der Sammelband „Bored Teenagers“ versammelt Stimmen zu Punk als Protestkultur. Herausgeber Jonas Engelmann zeigt, wie die Bewegung auch auf dem Land ein Ventil für Rebellion bot.

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Stand

Punk als Symbol für Widerstand

Punk wird 50 Jahre alt – und ist trotz aller Wandlungen noch immer ein Symbol für Widerstand gegen gesellschaftliche Normen und für kreative Selbstermächtigung.

In dem Buch „Bored Teenagers“ wurden viele Stimmen von Musikern, Journalisten und Autoren zum Punk zusammengetragen.

Herausgeber Jonas Engelmann beschreibt, wie diese Bewegung gerade für ihn als Jugendlichen auf dem Land ein Ventil war: „Da war es schon ziemlich langweilig in den 90ern […] und da kam dann irgendwie Punk in dieses Dorf und hat mich dann abgeholt.“

Punk als Haltung

Die rohe, einfache Musik und der Do-it-yourself-Gedanke machten Punk zu mehr als nur einem Sound, sondern zu einer Haltung, die Menschen bis heute prägt.

Auch wenn der Stil längst im Mainstream angekommen ist, sieht Engelmann weiterhin einen Kern aus Kritik und Eigeninitiative: „Ich glaube, dass es trotzdem immer parallel […] eine Unterströmung gab, die immer noch versucht hat, diesen DIY-Geist hochzuhalten.“

So bleibt Punk auch nach fünf Jahrzehnten lebendig – vielleicht anders als früher, aber immer noch unbequem.

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Vor 50 Jahren begann die Ära des Punks, eingeleitet von den Sex Pistols. Wie konnte Punk zu einer stilprägenden Kraft werden und was ist davon geblieben.

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Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Frauke Oppenberg
Frauke Oppenberg, Team SWR Kultur
Interview mit
Jonas Engelmann