Zauberhaftes Zusammenspiel mit französischer Färbung
Wenn das Orchestre National de France und Cristian Măcelaru Ravel spielen, klingt alles einfach und natürlich.
Das Pariser Orchester bietet ein zauberhaftes Zusammenspiel. Die Bläser rufen und antworten, sie hören einander genau zu.
Der besondere Reiz ergibt sich aus dem unverwechselbaren Klang der Blasinstrumente. Ob es die Flöten sind, die Klarinette oder das Englischhorn: Sie alle haben diese besondere französische Färbung: weich, geschmeidig und wunderbar melodiös.
Wunderwerk an Leichtigkeit
Cristian Măcelaru dirigiert Rigaudon aus Ravels „Le Tombeau de Couperin“ als Wunderwerk an Leichtigkeit. Die Rhythmen haben Brio und tänzerischen Elan, doch werden sie vom Orchester mit einer Schwerelosigkeit und Lässigkeit musiziert, die nie auf den Takt tritt oder auf den Boden stampft.
Noch verblüffender ist, dass man bei allem Überschwang jedes Instrument, jede einzelne Stimme hört, in delikaten Abmischungen. Dadurch wirkt dieser altfranzösische Tanz aus der Provence immer filigran.