Liszts Ruf als Virtuose könnte nicht beeindruckender sein. In den 1840er Jahren löst er eine regelrechte Euphorie aus, die Lisztomanie: Frauen fallen in Ohnmacht. Die Hardcorefans sammeln Haarsträhnen, abgebrochene Klaviersaiten oder Zigarrenstummel als Reliquien. Liszt ist ein Popstar bis er der Fürstin Carolyne Sayn-Wittgenstein begegnet und damit ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Weg von der Konzertbühne hin zum Dirigieren und Komponieren. Es sind Liszts Weimarer Jahre.
Musikliste
Emilia Giuliani:
Präludium op. 46 Nr. 1
Siegfried Schwab (Gitarre)
Franz Liszt:
"La campanella" aus Grandes études de Paganini
Mariam Batsashvili (Klavier)
Franz Liszt:
Réminiscences de Lucia de Lammermoor, Fantasie über das Sextett aus Donizettis Oper Lucia de Lammermoor
Barbara Moser (Klavier)
Franz Liszt:
Prometheus, sinfonische Dichtung Nr. 5 (Ausschnitt)
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Kurt Masur
Hector Berlioz:
Ungarischer Marsch
Hamburg Radio Symphony Orchestra
Leitung: Hans Jürgen Walther
Franz Liszt:
Pater noster
Andrea Bonatta (Klavier)
Franz Liszt:
Bergsinfonie (Ausschnitt)
Orchester Wiener Akademie auf Originalinstrumenten des 19. Jhdts.
Leitung: Martin Haselböck
Franz Liszt:
Nr. 7 Les Funerailles aus Poetische und religiöse Harmonien
Tzimon Barto (Klavier)
Franz Liszt:
Orpheus, sinfonische Dichtung Nr. 4
Gerhard Bosse (Violine)
Jürnjakob Timm (Violoncello)
Leitung: Kurt Masur
Franz Liszt:
Tasso, lamento e trionfo, Sinfonische Dichtung Nr. 2 nach Lord Byron
Ungarische Nationalphilharmonie
Leitung: Zsolt Hamar
Franz Liszt:
3. Satz Schlußchor aus Eine Faust Sinfonie
Charles Bressler (Tenor)
The Choral Arts Society
New York Philharmonic
Leitung: Leonard Bernstein
Franz Liszt:
Klaviersonate h-Moll
Elisabeth Leonskaja (Klavier)
Musikstunde vom 30.7.2026 | „Der Grenzgänger“ – Franz Liszt (4/5)