Folklore: einfache Lieder, die bleiben. Volksmusik und traditionelle Klänge begleiten uns, seit es die ersten Instrumente gibt. Lange bevor Musik notiert wurde, wurde sie weitergegeben, von Mensch zu Mensch, von Ohr zu Ohr. Um so die Jahrhunderte zu überstehen, muss diese Musik einfach sein, sonst wäre sie längst nicht mehr lebendig und wirksam. Einfach meint heute also: traditionell, selbstverständlich oder fast naturgemäß. Viele Komponisten haben traditionelle Musik aufgegriffen, verarbeitet und neu erfunden.
Musikliste
Emilia Giuliani:
Präludium op. 46 Nr. 1
Siegfried Schwab (Gitarre)
Béla Bartók:
Ruthenische Kolomejka Sz 98 Nr. 35 aus 44 Duos, Bearbeitung
Giovanni Antonini (Sopranblockflöte)
Sheng-Fang Chiu (Sopranblockflöte, Altblockflöte, Tenorblockflöte)
Béla Bartók:
6 Rumänische Volkstänze Sz 56, bearbeitet für Violine und Klavier
Patricia Kopatschinskaja (Violine)
Fazil Say (Klavier)
Vítezslava Káprálova:
2 Blumensträuße
Florence Millet (Klavier)
John Zorn:
Kol nidre
Camerata Bern
Violine und Leitung: Patricia Kopatchinskaja
Agustín Barrios:
La catedral, Suite
Sean Shibe (Gitarre)
Amy Beach:
Variationen über Themen aus dem Balkan op. 60
Claire Huangci (Klavier)
N. N.:
Drømte mig en drøm (I had a dream)
Danish String Quartet
Leopold Kozeluch:
Allegro con fuoco aus dem Klaviertrio in g-Moll P IX:45
Trio 1790
Ástor Piazzolla:
Tres minutos con la realidad
Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker
Musikstunde vom 10.7.2026 | Einfachheit – Der perfekte Start in den Tag (5/5)