1998 ist Gregg Alexander (und seine Band New Radicals) überall präsent mit seinem großen Hit "You Get What You Give". Im Kern handelt der Song davon, dass man das zurückbekommt, was man gibt. Im Text wettert Alexander auch gegen Konsum, Banken und die Ungerechtigkeit der Welt.
Ein langer Weg für bis zum großen Erfolg von "You Get What You Give"
Gregg Alexander wächst als Kind von ultra-religiösen Zeugen Jehovas auf. Er fühlt sich eingeengt und einsam. Schließlich verlässt er mit 16 Jahren seine Familie und will seinen Traum verfolgen, Musiker zu werden. Er geht nach Kalifornien und verschickt Demotapes. Sein Talent fällt tatsächlich sofort auf und er bekommt einen Plattenvertrag. 1989 erscheint sein erstes Album "Michigan Rain".
New Radicals – aller guten Dinge sind drei
Das Album ist ziemlich gut, aber eben auch etwas sperrig. Das Album floppt, und die Firma schmeißt ihn raus. Auch das nächste Album unter einem neuen Label wird kein Erfolg. Erst beim dritten Label MCA klappt es dann.
1998 erscheint die Single "You Get What You Give" und wird ein Riesenhit. Nun folgt natürlich die Promotion-Tour mit einer schnell zusammengestellten Band. Alexander hasst das Touren und vor allem, dass sich alle nur für den einen Song interessieren. Schon 1999 hat er genug und schmeißt endgültig hin. Popstar ist nichts für ihn. Er will nie wieder eigene Platten machen.
Santana, Ronan Keating und Co. – Gregg Alexander wird zum erfolgreichen Songwriter
Aber als Songwriter schreibt er weiter erfolgreiche Songs für andere große Künstler wie zum Beispiel Carlos Santana ("The Game of Love"), Ronan Keating ("Life Is a Rollercoaster") und Sophie Ellis-Bextor ("Murder on the Dance Floor").
Trotz dieser Erfolge lebt Alexander ziemlich zurückgezogen. Über sein Privatleben oder seine Beziehungen spricht er nie. Neben der Musik engagiert er sich für Armutsbekämpfung und spendet immer wieder große Summen an verschiedene Organisationen.