Liebe ist: Zuwendung, innigste Verbundenheit, erotisches Begehren. Sie ist das größte aller Gefühle. Unzählige Klangwerke erzählen von Sehnsucht, Verlangen, Ekstase, Zärtlichkeit, Verlust und Eifersucht. Dieser Abend bewegt sich, inspiriert von der Vorliebe der Barockzeit für Extreme und Kontraste, von Monteverdis Solo-Madrigal eines verzweifelten Liebenden bis hin zu Frescobaldis Gesang eines Verschmähten. Für ein heiteres Ende sorgen Tarquinio Merula mit einem Loblied der Treue und Claudio Monteverdi mit einem Madrigal über die Widersprüchlichkeiten der Liebe.
Weitere Themen aus der Sendung
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 Mittagskonzert vom 31.5.2026
Ensemble Jupiter
Lea Desandre (Mezzosopran)
Laute und Leitung: Thomas Dunford
Claudio Monteverdi:
„Sì dolce è’l tormento“ SV 332
Girolamo Frescobaldi:
„Se l’aura spira tutta vezzosa“
Giovanni Girolamo Kapsberger:
Toccata Nr. 6
Joan Ambrosio Dalza:
„Calata ala Spagnola“
Georg Fiedrich Händel:
„Lascia la spina cogli la rosa“ aus dem Oratorium „Il trionfo del Tempo e del Disinganno“ HWV 46a
Andrea Falconieri:
Folias
Claudio Monteverdi:
„Se i languidi miei sguardi, Lettera amorosa“ SV 141
Girolamo Frescobaldi:
„Così mi disprezzate“
Toccata prima
Giovanni Girolamo Kapsberger:
„Figlio dormi“
Georg Friedrich Händel:
„Ombra mai fu“ (Largo) aus „Serse“, Dramma per musica in 3 Akten HWV 40
Giovanni Girolamo Kapsberger:
Toccata Nr. 1
Tarquinio Merula:
Canzonetta spirituale sopra alla nanna
Georg Friedrich Händel:
„Verdi prati, selve armene“ aus „Alcina“ HWV 34
Tarquinio Merula:
„Folle è ben chi si crede“
Ciaconna
Claudio Monteverdi:
„Quel sguardo sdegnosetto“
(Konzert vom 22. Mai 2026 im Rokokotheater)