Außergewöhnlich virtuose Leistungen, außergewöhnliche Gedanken, Ansätze, Stile und Stilistiken, wir bewegen uns im Bereich des Regellosen, des Antiklassischen. Dort also, wo Phänomene nicht immer leicht fassbar, zugleich aber hoch attraktiv sind. Alle Notentexte sind vage, da kann ein Komponist noch so viel konkretisieren wollen – und dann ist eben der phantasievolle Interpret gefragt, der aus dem Angebot das Beste macht. Die schwarzweißen Zeichen also zum Leben wecken, wie z.B. Glenn Gould.
Musikliste
Emilia Giuliani:
Präludium op. 46 Nr. 1
Siegfried Schwab (Gitarre)
Erik Satie:
Sonatine bureaucratique für Klavier
Jean-Yves Thibaudet (Klavier)
Paul Hindemith:
(5) Ragtime aus der Suite 1922 für Klavier op. 26
Benyamin Nuss (Klavier)
Ludwig van Beethoven:
1. Satz: Allegretto aus dem Streichquartett F-Dur op. 135
Danish String Quartet
Johann Sebastian Bach:
Aria aus den Goldberg-Variationen
Glenn Gould (Klavier)
Johann Sebastian Bach:
Variationen 1-5 aus den Goldberg-Variationen
Glenn Gould (Klavier)
Wolfgang Amadeus Mozart:
3. Satz: Allegro aus der Klaviersonate C-Dur KV 279
Glenn Gould (Klavier)
Johannes Brahms:
Nr. 3 Allegro aus den 4 Balladen für Klavier op. 10
Glenn Gould (Klavier)
Frédéric Chopin:
Etüde c-Moll op. 10 Nr. 12 "Revolutions-Etüde"
Cameron Carpenter (Orgel)
Jean Sibelius:
Valse triste für kleines Orchester op. 44 Nr. 1
Berliner Philharmoniker
Leitung: Herbert von Karajan
György Ligeti:
Nr. 2: Cuckoo in the pear tree aus den Nonsense Madrigals
The King's Singers
György Ligeti:
Nr. 3: The alphabet aus den Nonsense Madrigals
The King's Singers
Musikstunde vom 23.4.2026 | Manierismus – Hören und Staunen (4/5)