Album-Kritik

Star of Mendelssohn: Marina Baranova überzeugt nicht alle

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Von Autor/in Thilo Braun

In der Kindheit der Pianistin Marina Baranova spielte Weihnachten keine Rolle. Sie wuchs in Charkiw auf zur Zeit der Sowjetunion – Religionsausübung wurde unterdrückt. Und wegen der jüdischen Identität ihrer Familie ging das Fest auch zu Hause an ihr vorbei. Erst durch ihre eigenen, in Deutschland aufgewachsenen, Kinder, hat sie das Fest richtig kennen- und lieben gelernt. Und sich die Frage gestellt, wie ihre eigene jüdische Identität sich eigentlich mit dem christlichen Fest verträgt? Auf ihrem neuen Album „Star of Mendelssohn“ geht sie spielerisch dieser Thematik nach – denn Mendelssohn hat sich seinerzeit wohl ganz ähnliche Fragen gestellt. Welche Antworten die Musik des Albums gibt, hat Thilo Braun in seiner heutigen Album-Rezension untersucht.

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Thilo Braun