Iris Wolff: "Heimat" ist für die Schriftstellerin nicht nur "Herkunft"

Iris Wolff ist eine der wichtigsten Schriftstellerinnen der Gegenwart. Ihr Roman "Lichtungen" war für den Deutschen Buchpreis 2024 nominiert.

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Die Geschichten der Schriftstellerin Iris Wolff spielen in Siebenbürgen und sind auch immer universelle Geschichten. Ihre Figuren sind auf der Suche, überwinden Ländergrenzen – oft durch politische Gegebenheiten gezwungen – und innere Grenzen. So, wie in ihrem Roman "Lichtungen".

Portrait Iris Wolff | Deutscher Buchpreis 2024

Darum haben die Romane von Iris Wolff einen erweiterten Heimatbegriff

Iris Wolff wurde in Hermannstadt geboren, wuchs im Banat und Siebenbürgen auf. 1985 emigrierte sie nach Deutschland, studierte Germanistik, Religionswissenschaften und Grafik & Malerei in Marburg an der Lahn. Sie sagt:

Heimat hat mindestens genauso viel mit Ankunft zu tun wie mit Herkunft.

Auszeichnungen und Nominierungen für Roman "Lichtungen"

Iris Wolff war lange Jahre Mitarbeiterin des Deutschen Literaturarchivs in Marbach und Dozentin für Kunst- und Kulturvermittlung. Seit 2019 ist sie im Beirat der Kunststiftung Baden-Württemberg. Iris Wolff lebt als freie Autorin in Freiburg im Breisgau. Ihre Werke wurden vielfach ausgezeichnet. So erhielt sie 2024 den Uwe-Johnson-Preis für ihren Roman "Lichtungen". 

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