So sorgt sich der Deutsch-Iraner Reza Shari um die Zukunft des Iran

Der Krieg im Iran beschert Reza Shari in Mannheim unruhige Nächte. Denn er macht sich große Sorgen um Verwandte und Freunde. Er unterstützt von hier aus einen Wandel im Iran.

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Der Deutsch-Iraner Reza Shari vor dem zertrümmerten Schaufenster seines Schönheitssalons in Mannheim
Der Deutsch-Iraner Reza Shari vor dem zertrümmerten Schaufenster seines Schönheitssalons in Mannheim

Der Deutsch-Iraner kam als Teenager mit seinen Eltern nach Deutschland. Aus einem einfachen Grund: um in Freiheit leben zu können. Heute lebt Reza Shari auch mit einem deutschen Pass als Unternehmer in Mannheim und setzt sich von dort für den Wandel in seinem Herkunftsland ein.

2024 besuchte er den Iran erneut und wurde als Regimekritiker verhaftete, für elf Tage in das berüchtigte Evin-Gefängnis gesteckt und dort auch gefoltert. Er konnte aber flüchten und zurück nach Deutschland kehren.

Auch in Deutschland wird Reza Shari angefeindet

Die Scheiben seines Geschäfts in Mannheim wurden zertrümmert. Doch Reza Shari lässt sich nicht mundtot machen. Er werde weiter zu seinen demokratischen Werten stehen und diese auch äußern, sagt er.

Für sein Geburtsland wünscht er sich eine symbolische Monarchie mit einem Schah an der Spitze des Landes – so wie die Königshäuser in Schweden, Norwegen, Dänemark und England.

Die Ausstrahlung der Sendung ist am 22.4.2026 in SWR1 Baden-Württemberg geplant.