In ihrer eigenen Praxis behandelt Aleksandra Forstbauer Beschwerden unter den Gesichtspunkten "Bewegungsapparat - Stoffwechsel - Psyche". Insbesondere zählen Sportler und im speziellen Handballer zu ihren Kunden. Doch Heilpraktiker stehen auch immer wieder in der Kritik, da viele Methoden, die von Heilpraktikern angewendet werden, wissenschaftlich nicht belegt oder umstritten sind.
Ich gebe mir sehr viel Mühe, so wissenschaftlich wie möglich vorzugehen. Ich gehe gern den Weg des Wissens und Lernens. Ich hatte das Glück, Lehrer zu treffen, die mir geholfen haben, wissenschaftlich fundiert zu recherchieren, Fakten zu finden und so eine Brücke zu bauen.
Die richtige Schuhgröße finden: Der Zeigefinger-Trick
Füße sind sehr wichtig für die Gesamtgesundheit. Sie sind zusammen mit dem Bewegungsapparat und den daraus resultierenden muskulären Folgen ausschlaggebend für vieles im Körper. Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Kieferschmerzen oder Knieschmerzen können von den Füßen kommen. Viele Menschen tragen aus ästhetischen Gründen oder wegen aktueller Modetrends zu kleine oder zu spitze Schuhe. Alexandra Vossbauer rät dazu, sich nicht auf starre Schuhgrößen zu verlassen.
Holt die herausnehmbare Einlegesohle aus dem Schuh und stellt euch direkt darauf. Der Fuß sollte komplett auf der Sohle stehen, die Sohle sollte also noch sichtbar sein. Nach vorne zu den Zehen hin sollte etwa ein Zeigefinger breit Platz sein.
Ursachenkette verstehen: Wenn die Knie "schielen"
Ein Hallux valgus – die Deformation des Großzehengrundgelenks – ist laut Vossbauer oft nur das Ende einer langen Kette von Fehlbelastungen. Statt nur gegen die knöcherne Veränderung am Fuß zu arbeiten, wandert sie in der Analyse den Körper nach oben.
Gesunde Füße Hallux valgus: Was wirklich hilft
Unsere Füße tragen uns durchs Leben: Eine besondere Rolle spielt der große Zeh, der sich oft verformt. Wir sagen, was Sie gegen den Hallux valgus (Ballenzeh) tun können.
Ein häufiges Phänomen sind dabei sogenannte "schielende Knie": Wenn die Kniegelenke nach innen rotieren, statt parallel nach vorne zu zeigen, entsteht massiver Druck auf den Fuß. Die Lösung liegt hier oft nicht am Fuß selbst, sondern in der Aktivierung der Gesäßmuskulatur, die für die korrekte Ausrichtung der Beine sorgt.
Wenn man eine Linie durch die Kniescheiben zeichnen würde, würden diese sich irgendwann überschneiden, statt parallel nach vorne zu zeigen. Ich frage dann: Welchen Muskel musst du anspannen, damit die Knie gerade ausgerichtet werden?
Effektive Übung zur Hallux-Prävention: Das Miniband-Training
Um Fehlstellungen vorzubeugen, setzt die Expertin auf einfache, aber wirkungsvolle Impulse. Ein praktischer Tipp für den Alltag ist das Training mit Minibands (elastischen Gummibändern):
Die drei "egoistischen Systeme": Wo bleibt meine Energie?
Laut Vossbauer teilen sich drei Hauptsysteme das begrenzte Energiereservoir unseres Körpers: das Immunsystem, das Nervensystem und der Stoffwechsel. Sobald in einem dieser Bereiche eine „Baustelle“ entsteht – sei es durch einen Infekt, chronischen Stress oder Verdauungsprobleme – kapert dieses System die gesamte verfügbare Energie.
Wahrnehmungen sind ein sehr wichtiger Marker. Was der Klient empfindet und wahrnimmt, ist für ihn in diesem Moment wahr. Das muss man respektieren.
Zellgesundheit und Zucker: Das "10-Kniebeugen-Prinzip"
Das hilft den Zellen, wieder einen "Sog" zu entwickeln, um den Zucker aus dem Blut in die Zelle zu befördern, wo er sein Wunder vollbringen kann. Bewegung bringt die Lebensenergie dorthin, wo sie hingehört: in die Zelle.
Zucker (Glukose) ist unser wichtigster Energielieferant, doch dauerhaft hohe Spiegel gefährden die Gesundheit. Das Problem vieler Menschen: Die Energie ist zwar im Blut vorhanden, landet aber nicht in den Zellen.
Ernährungsumstellung Zuckerfasten: So funktioniert ein Leben ohne Zucker
Die Fastenzeit beginnt und viele wollen etwas kürzertreten. Ganz klassisch ist in der Zeit der Verzicht auf Süßigkeiten, da wir alle zu viel Zucker essen. Hier ein paar Tipps, wie der Umstieg auf weniger Zucker einfacher klappt.
Vossbauer empfiehlt einen simplen, aber effektiven Trick zur Verbesserung der Insulinsensitivität: 10 Kniebeugen unmittelbar vor jeder Mahlzeit. Die kurze Muskelaktivität weckt "müde" Zellen auf. Es entsteht ein mechanischer Sog, der den Zucker direkt aus der Blutbahn in die Zelle zieht. Ziel ist es Kompensationsreaktionen des Körpers vermeiden und die vorhandene Nahrungsenergie effizient in echte Lebensenergie umwandeln.