Die hohen Sprit- und Energiepreise dürften vorerst hoch bleiben, solange die Straße von Hormus dicht ist. Im Moment verhindern sowohl der Iran als auch die USA, dass Öltanker und andere Schiffe durchkommen. Wie könnte diese wichtige Meerenge wieder frei werden und wie könnten dabei noch Minen geräumt und militärische Sicherheit hergestellt werden? Darum geht es heute bei der internationalen Konferenz, die Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Regierungschef Keir Starmer von Paris aus leiten. Bundeskanzler Merz ist persönlich angereist. Im Gespräch mit SWR Aktuell sieht der Politologe Jan Busse von der Universität der Bundeswehr in München Chancen und Risiken bei einer deutschen Beteiligung an einer möglichen Militärmission in der Straße von Hormus: Ein internationales Mandat wäre nötig, etwa von der UN oder der Europäischen Union, und im Falle einer Bundeswehr-Beteiligung müsste zuvor auch der Bundestag zustimmen.
Stuttgart: Grüne und CDU wollen Koalitionsgespräche schnell beenden
Drei Wochen haben Grüne und CDU in Baden-Württemberg Sondierungsgespräche geführt. Und nun soll es schnell gehen mit dem Koalitionsvertrag. Der SWR hat aus Parteikreisen erfahren, dass die gerade gestarteten Arbeitsgruppen schon Ende nächster Woche ihre Ergebnisse abliefern sollen. Anfang Mai will der Vorsitzende der baden-württembergischen CDU, Manuel Hagel, diese Ergebnisse bei einer gemeinsamen Sitzung von CDU-Gremien auf Ebene des Bundes, des Landes und der EU, bereits vorstellen. Entsprechend drückt Hagel aufs Tempo, offenbar auch, um die Ergebnisse der vorausgegangenen Sondierungsgespräche möglichst in Gänze in einen fertigen Koalitionsvertrag zu übertragen.
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