Die Krankenhäuser der Oberschwabenklinik in Ravensburg und Wangen im Allgäu haben 2024 rund 23 Millionen Euro Verlust eingefahren, etwa acht Millionen weniger als 2023. Trotz hoher Belastungen beispielsweise durch eine strukturelle Unterfinanzierung stimme die Richtung, hieß es von der OSK-Geschäftsleitung.
OSK hat mehr Patienten, auch wegen Schließung der Klinik Lindenberg
So stiegen im vergangenen Jahr die Patientenzahlen weiter an. Mehr als 37.000 Patienten wurden stationär behandelt. In Wangen sei auch die Zahl der Notfallpatienten um 20 Prozent gewachsen. Das liege an der Schließung des Krankenhauses in Lindenberg im benachbarten Kreis Lindau, so die Verantwortlichen. Für die Versorgung der Patienten konnte die OSK mehr Pflegekräfte für sich gewinnen.
Ein großer Kostenfaktor bleibt laut OSK der Einsatz von Leiharbeitskräften in der Pflege. Ziel sei es, deren Anteil bis Ende dieses Jahres deutlich zu reduzieren.