Ständige Verspätungen und Ausfälle zwischen Stuttgart und Zürich sorgen in der Schweiz für Frust. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben deshalb den Druck auf die Deutsche Bahn erhöht (DB). Ab Mitte Dezember ist die Gäubahn-Direktverbindung Stuttgart-Zürich in Teilen Geschichte.
Neuer Zug ab Singen fährt weiter nach Zürich
Jeder zweite Zug ab Stuttgart endet bald in Singen. Von dort fahre planmäßig ein neuer Zug der Deutschen Bahn nach Zürich. Das teilen DB und SBB in einer gemeinsamen Mitteilung mit. Jeder zweite Intercity aus Stuttgart verkehrt weiterhin direkt nach Zürich.
Sollte sich der Zug deutlich verspäten, wollen die Schweizer Bundesbahnen einen Ersatzzug ab Schaffhausen einsetzen – damit der Halbstundentakt nach Zürich eingehalten werden kann, pünktlich und zuverlässig - im Interesse der Fahrgäste.
Schweizer Ärger über Verspätungen auf der Gäubahn
Die Verspätungen auf der Gäubahn sorgen schon lange für Ärger vor allem auf Schweizer Seite. In einem offenen Brief an die SBB werden die Kantonspolitiker deutlich. Sie schreiben, die Probleme sorgten "seit langem für Ärger und sind nicht mehr akzeptierbar". Grund dafür sind unter anderem Baustellen auf der deutschen Bahnstrecke.