DB Regio und Arverio haben den Zuschlag für das Netz Stuttgart-Bodensee bekommen. Das teilt das baden-württembergische Verkehrsministerium mit. Die Änderungen gehen im Dezember 2026 an den Start.
Mit der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 kommen neue Strecken, häufigere Verbindungen und komfortablere Züge hinzu.
Es wird auch neue Verbindungen geben. So fahren zum Beispiel Regionalzüge von Friedrichshafen künftig nicht nur nach Stuttgart, sondern auch weiter nach Karlsruhe.
ÖBB-Tochter übernimmt fünf Linien
Betrieben werden diese und weitere sechs Linien von der DB Regio, die auch schon bisher für den Regionalverkehr zwischen Stuttgart und dem Bodensee verantwortlich ist. Fünf weitere Linien übernimmt Arverio, eine Tochter der österreichischen Bundesbahnen ÖBB - unter anderem einzelne Fahrten zwischen Stuttgart und Singen.
Die beiden Verkehrsverträge beginnen laut Verkehrsministerium mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 und laufen bis Ende 2040. "Langfristigere Vergaben sind die Grundlage für einen stabilen, hochwertigen Regionalverkehr. Wir sichern damit nicht nur bestehende Jobs bei DB Regio und Arverio, sondern schaffen auch neue Arbeitsplätze", so Minister Hermann.
Auf allen Strecken sollen schrittweise sogenannte Coradia Max-Doppelstockzüge zum Einsatz kommen. Laut Verkehrsministerium sind das die schnellsten Regionalzüge Deutschlands, die auch viel Platz für Gepäck, Fahrräder und Kinderwagen bieten sollen.