Ersatzverkehr nach Zugunglück

Reparaturarbeiten auf Bahnstrecke bei Riedlingen gehen voran

Sieben Wochen nach dem Zugunglück bei Riedlingen im Kreis Biberach ist die Bahnstrecke immer noch gesperrt. Wie es im Ersatzverkehr mit Bussen zum Schulstart lief.

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Mit dem Bus statt mit der Bahn in die Schule oder zur Arbeit - das ist nach dem Zugunglück bei Riedlingen derzeit Realität für Pendler und Schüler. Zum Schulstart habe aber alles reibungslos funktioniert, sagte ein Bahnsprecher gegenüber dem SWR. Auf der Verbindung seien lange Gelenkbusse mit genügend Sitzplätzen im Einsatz. Die Reisenden seien informiert und vorbereitet gewesen.

Wegen der Sanierungsarbeiten nach dem Zugunglück bei Riedlingen sind Gelenkbusse im Ersatzverkehr im Einsatz.
Wegen des Ersatzverkehrs verlieren die Bahnkunden derzeit etwa eine halbe Stunde auf der Strecke zwischen Riedlingen und Munderkingen.

Bahnkunden verlieren derzeit eine halbe Stunde

Zwischen Riedlingen und Munderkingen (Alb-Donaukreis) verlieren Bahnkunden im Augenblick etwa eine halbe Stunde inklusive Umsteigen.
An der Unglücksstelle beim Riedlinger Ortsteil Zell-Bechingen laufen derzeit die Reparaturarbeiten. Dort sind 300 Meter Schienen und hunderte Betonschwellen bereits entfernt worden. Aktuell wird der Schotter aus dem Gleisbett gebaggert. Dann wird alles neu gemacht: Es werden Kabel gelegt und die Böschung wird saniert.

An der Bahnstrecke in Riedlingen wird nach dem Zugunglück gearbeitet.
Die Schienen und Betonschwellen sind bei Riedlingen (Kreis Biberach) auf einer Länge von etwa 300 Metern entfernt worden.

Ab November wieder Zugverkehr bei Riedlingen

Ab 3. November sollen dann wieder die Züge rollen. Bis dahin will die Bahn eigenen Angaben zufolge auch die Schwellen einer Donaubrücke rund sechs Kilometer weiter nördlich ausgetauscht haben. Damit soll eine weitere Sperrung der Strecke zu einem späteren Zeitpunkt vermieden werden.

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SWR

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