Die Stadt Biberach sichert den Hang ihrer ehemaligen Kiesgrube im Stadtteil Birkendorf, um die darunter liegenden Gebäude vor abstürzenden Felsbrocken zu sichern. Ein 500 Tonnen schwerer Brocken hat sich vor fünf Jahren aus der Wand gelöst. Verletzt wurde dabei aber niemand.
Schutz gegen Felsstürze: Hang der ehemaligen Kiesgrube wird mit Drahtnetz gesichert
Insgesamt 60 Erdanker werden oberhalb des Hangs zwölf Meter tief in den Boden gebohrt und einbetoniert. Die Erdanker sollen später ein Netz aus schwerem Drahtgeflecht halten. Es soll wie ein Vorhang vor der 100 Meter breiten und etwa 40 Meter hohen Kies- und Felswand hängen, und herunterstürzendes Geröll in einen Fangdamm unterhalb führen.
Hangsicherung kostet Stadt Biberach knapp eine Million Euro
Der Fangdamm wurde errichtet, um kleinere Felsbrocken, die sich immer wieder durch Wasser oder Frost lösen, aufzuhalten. Denn direkt unterhalb der Kieswand liegt eine Tankstelle. Die Hangsicherung kostet die Stadt knapp eine Million Euro. Im Dezember soll das Geflecht aus Stahldraht dann hängen.